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UltraViolet: Blockbuster aus der Cloud

Spielfilme überall, zu jeder Zeit und auf jedem Endgerät – das ist das Ziel der neuen UltraViolet-Initiative von Sony, Warner und Universal. Die Studios produzieren seit kurzem Scheiben, die die gekauften Filme auch übers Internet abrufbar machen. Im US-Handel sind die Streifen bereits erhältlich und Großbritannien soll zu Weihnachten nachziehen. Damit sagen die Publisher Online-Videotheken den Kampf an. MEEDIA beantwortet die fünf wichtigsten Fragen zu UltraViolet.

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Wer steckt hinter UltraViolet?
Federführend sind die Filmstudios Warner Bros., Sony und Universal, die bereits UltraViolet-Blockbuster in den USA verkaufen. Zudem sind 72 weitere Partner an dem Projekt beteiligt, darunter Adobe, AMD, Dell, die Telekom, Intel, Hewlett Packard, Netflix, Panasonic, Samsung, Fox und Microsoft.
Wann startet UltraViolet in Deutschland?
Das erforderliche Onlinesystem soll zu Weihnachten in Großbritannien starten, bevor es 2012 in Kanada und 2013 weltweit ausgerollt werden soll. Bei einem Projekt dieses Umfangs sind jedoch viele Lizenzfragen zu klären. Ebenso ist fraglich, ob die Technik problemlos für alle Länder angepasst werden kann.
Wo können die legal gekauften Filme angesehen werden?
Wer eine UltraViolet-DVD oder -Blu-ray kauft, bekommt einen Code, mit dem er den Film aus dem Internet herunterladen oder streamen kann. Die Sendungen sollen dann auf jedem Gerät angesehen werden können, unter anderem auf Tablets, Smartphones, Computern und über die Spielkonsole Playstation 3.
Welche Filme sind zu Beginn mit dabei?
Bekannt ist, dass in Großbritannien „Final Destination 5“, „Happy Feet Two“, „Sherlock Holmes: A Game of Shadows“ und „The Dark Knight Rises“ dabei sein werden.
Gibt es Alternativen zu UltraViolet?
In Großbritannien bringt der Video-on-Demand-Service von Blinkbox unter seinem neuen Besitzer Tesco einen vergleichbaren Dienst auf den Markt, der ebenfalls DVDs und Blu-rays verkauft, die auch online angesehen werden können, berichtet Paidcontent.org. In Deutschland gibt es bisher keine direkte Alternative. Klassische Online-Videotheken wie Maxdome, Videoload oder LoveFilm erfüllen zwar ähnliche Zwecke. Doch dort können Filme nur ausgeliehen werden, und Nutzer müssen erneut bezahlen, wenn sie die Streifen zu einem späteren Zeitpunkt wieder sehen wollen.

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