Burda bleibt weitere drei Jahre VDZ-Chef

Lange war spekuliert worden, dass Hubert Burda sein Präsidentenamt beim Verlegerverband VDZ im kommenden Jahr zur Verfügung stellen würde. Seit Donnerstagabend ist klar: Der 71-Jährige wird 2012 noch einmal kandidieren und den Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger voraussichtlich bis 2015 führen, wie MEEDIA aus sicherer Quelle erfuhr. Zuvor waren eine ganze Reihe von potenziellen Nachfolgern im Gespräch gewesen. Mit seinem Bekenntnis sorgte Burda nun für klare Verhältnisse.

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Wie es heißt, habe der Verband ihn gebeten, für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Burda selbst hatte sich in der Vergangenheit zu Mutmaßungen über ein Ende seines Engagements als VDZ-Spitze nie erklärt, woraufhin mehrere prominente Branchenvertreter als künftige Verbandschefs ins Gespräch gebracht wurden. Burda galt für viele als Idealbesetzung, da der Chef des Münchner Medienkonzerns als Mann des Ausgleichs in dem in vielen Fragen nicht immer einigen Verband galt. Zuletzt hatte die Bauer Media Group dem VDZ den Rücken gekehrt.
Zudem verfügt Burda über exzellente Kontakte zu Führungskreisen in Wirtschaft und Politik. So hatte er sich z.B. unermüdlich für die Verankerung eines Leistungsschutzrechts im Gesetz eingesetzt sowie die Expansion der öffentlich-rechtlichen Sender im Internet gerügt und damit wichtige Lobbyarbeit für die Verleger geleistet. Die kommende Amtsperiode ist bereits seine sechste beim VDZ.

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