„X Factor“-Finale verliert 1,13 Mio. Zuschauer

Hat die Vox-Casting-Show im Schatten der Megahits "DSDS", "Supertalent" und "The Voice of Germany" noch eine Zukunft. Die zweite Staffel ging am Dienstag mit enttäuschenden Zuschauerzahlen zu Ende. Nur 1,80 Mio. Leute sahen das Finale ab 20.15 Uhr - vor einem Jahr waren es bei der ersten Staffel noch 2,93 Mio. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es von 1,99 Mio. auf 1,12 Mio. herab, die 10,4% sind für eine solch aufwändige Produktion zu wenig. Den Tagessieg holte sich "CSI: Miami" vor dem leicht erholten "Dr. House".

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:

2,27 Mio. junge Zuschauer sammelte RTLs "Dr. House" diesmal ein – das ist der beste Wert seit Anfang Oktober. Auch die 18,0% liegen klar über den Marktanteilen der Vorwochen. Tagessieger "CSI: Miami" kam mit 2,37 Mio. auf 19,5%, Platz 3 geht an "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 2,25 Mio. und 23,1%. Schwach war hingegen erneut die 22.15-Uhr-Serie "White Collar", die mit 1,39 Mio. bei 14,7% hängen blieb. Davor schoben sich noch die vier ProSieben-Serien-Episoden von "Die Simpsons" und "Two and a Half Men". Die Zeichentrickserie kam ab 20.15 Uhr auf 1,80 Mio. und 15,3%, sowie auf 1,94 Mio. und 15,2%, die Charlie-Sheen-Comedy erzielte danach 1,94 Mio. und 15,0%, sowie 2,00 Mio. und 16,1%. Knapp über dem Soll landete "Stromberg" um 22.10 Uhr: 1,26 Mio. reichten für ordentliche 12,0%.

Das "X Factor"-Finale folgt erst auf Platz 15 der Tages-Charts, besiegte mit den 1,12 Mio. und 10,4% aber immerhin den schwachen Sat.1-Film "Sind denn alle netten Männer schwul?", für den sich nur 1,05 Mio. (8,6%) entschieden. kabel eins folgt nicht weit dahinter mit "Raus aus dem Messie-Chaos – rein ins Leben" und 0,98 Mio. 14- bis 49-Jährigen bzw. guten 7,9%, RTL II kam mit "Zuhause im Glück" auf 0,84 Mio. und 6,8%, mit "Extrem schön" auf 0,59 Mio. und 6,4%. Später am Abend enttäuschte "Die Harald Schmidt Show" bei Sat.1 noch mit gewohnt miserablen Werten von 0,36 Mio. und 6,1%.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen setzte sich die ARD-Serie "In aller Freundschaft" an die Spitze: 0,97 Mio. entsprachen ab 21.05 Uhr guten 7,5%. Die 20-Uhr-"Tagesschau" sahen im Ersten 0,84 Mio. (8,1%), "Die Stein" danach 0,75 Mio. (6,2%). Im ZDF landeten die "Geheimnisse des Dritten Reichs" bei 0,75 Mio. und 6,2%, "Frontal 21" bei 0,78 Mio. und 6,1%, das "heute-journal" bei 0,86 Mio. und 7,0% und die "37 Grad"-Reportage bei 0,73 Mio. und 7,3%. Die Champions League sahen bei Sky unterdessen trotz der Spannung nur 0,17 Mio. 14- bis 49-Jährige – ein Marktanteil von 1,4%. Das Match von Borussia Dortmund kam dabei auf 0,08 Mio., das von Bayer Leverkusen auf 0,00 Mio.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:

Insgesamt gewann ARD-Hitserie "In aller Freundschaft" den Tag erneut souverän. 6,30 Mio. Zuschauer sammelte sie ein – gewohnt starke 19,8%. "Die Stein" setzte sich ebenfalls noch vor die Konkurrenz: 5,23 Mio. reichten um 20.15 Uhr für 16,5%. Dahinter folgen mit jeweils mehr als 4 Mio. Sehern "CSI: Miami" (4,46 Mio.), "Die Rosenheim-Cops" (4,10 Mio.), die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten (4,09 Mio.) und "RTL aktuell" (4,02 Mio.). In der Prime Time blieb das ZDF hingegen blass: Die "Geheimnisse des Dritten Reichs" sahen nur 2,90 Mio. Leute (9,2%).

Abseits der großen drei Sender setzte sich ProSieben in der Prime Time durch: "Die Simpsons" und "Two and a Half Men" erreichten mit ihren vier Folgen sehr stabile Werte zwischen 2,29 Mio. und 2,40 Mio. Sat.1-Film "Sind denn alle netten Männer schwul?" blieb bei 2,21 Mio. Sehern hängen, das "X Factor"-Finale bei den erwähnten 1,80 Mio. Beinahe hätte es damit sogar noch gegen RTL II und kabel eins verloren. Dort erreichte das kabel-eins-"Messie-Chaos" 1,74 Mio. Zuschauer, RTL IIs "Zuhause im Glück" 1,72 Mio.

Die Champions League kam bei Sky trotz Spannung für Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen nur auf 420.000 Zuschauer (1,5%) und damit auf den schwächsten Wert seit dem 2. Spieltag. Die meisten Fans sammelte das Spiel der Dortmunder ein – 230.000. Das Match der Leverkusener sahen weniger als 5.000 Leute (0,00 Mio.), die Konferenz 180.000.

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