Klambt: neue Verlagsleitung für OK!

Neuer Schwung für's neue Jahr: Die Mediengruppe Klambt baut ihre Unternehmensstruktur um. Zum 1. Januar wird der Bereich Unternehmensentwicklung neu geschaffen, der von Jonas Schmieder geleitet wird. Der 30-Jährige soll sowohl die digitalen Aktivitäten der als auch Neuentwicklungen im Printbusiness vorantreiben. Auf ihn folgt in der Verlagsleitung von Grazia und OK! Kathrin Jansen, die zuletzt bei Bauer die People-Magazine verantwortete.

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"Die Verlagsbranche befindet sich bereits in der Zukunft – wir müssen nur hinsehen und die Chancen erkennen. Die Mediengruppe Klambt wird deshalb in den nächsten Jahren verstärkt in digitale Aktivitäten investieren, ohne das Stammgeschäft zu vernachlässigen. Mit Jonas Schmieder haben wir einen exzellenten Entrepreneur für unsere strategische Unternehmensentwicklung, der über Erfahrung im Print- und Digitalbusiness verfügt", begründet Verleger Lars Joachim Rose den Schritt.
Schmieder ist seit 2007 bei Klambt und stiegt im vergangenen Jahr als Head of Digital Business und PR-Chef in die Geschäftsleitung am Standort Hamburg auf. Seine Aufgaben in der Verlagsleitung wird Kathrin Jansen übernehmen. Die 44-Jährige Diplom-Kauffrau kommt von der Bauer Media Group. Dort verantwortete sie bis September 2010 als Geschäftsführerin die People & Lifestyle Group. Jansen wird als Verlagsleiterin für Grazia und OK! tätig sein. Die Leitung PR & Kommunikation übernimmt Carina Grendel.
"Mit Kathrin Jansen haben wir zu meiner großen Freude eine sehr profilierte und anerkannte Verlagsmanagerin für unser Haus gewinnen können, die über Erfahrungen im In – und Ausland verfügt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit bei unseren bestehenden und künftigen Projekten", wird Kay Labinsky, Klambt-Geschäftsführer, in einer Unternehmensmitteilung zitiert.
Grazia verkaufte im dritten Quartal laut IVW 178.849 Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Plus von 14 Prozent. Bei der OK! sieht es nicht so ok aus: Die Zeitschrift wurde im dritten Quartal 162.094 mal verkauft und verliert innerhalb eines Jahres 28 Prozent der Gesamtauflage.

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