Die populärsten Videoportale Deutschlands

An die Zahlen der erfolgreichsten kino.to-Zeiten kommen sie nicht heran, doch zwei Konkurrenten bzw. Nachfolger des illegalen, im Sommer geschlossenen Angebots haben es unter die zehn populärsten Videoportale des Landes geschafft: movie2k.to belegt mit 2,9 Mio. monatlichen Nutzern Platz 3, kinox.to mit 1,8 Mio. Rang 6. Die Nummer 1 des Internet-Bewegtbildes bleibt natürlich YouTube: 34 Mio. unterschiedliche Leute besuchten den Google-Ableger im Oktober innerhalb Deutschlands.

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Für unsere Analyse der Webvideo-Top-20 haben wir Zahlen des Google-Tools Ad Planner herangezogen. Die Zahlen sind hochgerechnete Daten und zeigen, wie viele unterschiedliche Besucher (Unique Visitors) die jeweilige Website in einem bestimmten Monat (in diesem Fall im Oktober) verzeichneten. Sie zeigen also nicht, wie viele Videos die Nutzer dort tatsächlich angeschaut haben.

Mit den 34 Mio. Unique Usern ist Youtube nicht nur die klare Nummer 1 im deutschen Webvideo-Markt, sondern gleichzeitig die dritt-erfolgreichste Website des Landes hinter Google und Facebook. Auf dem zweiten Platz findet sich der ProSiebenSat.1-Konkurrent MyVideo. Die 4,1 Mio. Unique Visitors sind zwar eine starke Zahl, doch gleichzeitig entspricht sie eben nur ca. einem Achtel der YouTube-Nutzerschaft. RTLs Clipfish findet sich mit 2 Mio. Besuchern auf Platz 5.

Die beiden kino.to-Nachfolger movie2k.to und kinox.to belegen wie erwähnt die Ränge 3 und 6 der Video-Charts. Zwar kommt keine der beiden Websites mit den 2,9 Mio. und 1,8 Mio. Unique Visitors an die Zahlen heran, die kino.to auf dem Zenit der Popularität erreicht hatte (4,2 Mio. im Jahr 2009), doch gemeinsam erreicht das Duo abzüglich Doppel-Nutzern eben doch diese 4,2 Mio. Leute. Offenbar hat sich das alte kino.to-Publikum also auf das Duo aufgeteilt.

Legale Angebote für Filme und Fernseh-Inhalte finden sich abgesehen von den Generalisten Youtube, Myvideo und Clipfish erst ab Platz 6: RTLnow kommt derzeit auf 1,8 Mio. Unique Visitors, die ARD-Mediathek auf 1,1 Mio., die des Ersten auf 760.000, Maxdome auf 690.000 und Voxnow auf 430.000. Zahlen der populären ZDFmediathek liegen leider nicht vor, da das Angebot über keine eigene Domain, bzw. Subdomain verfügt und nur solche Websites im Ad Planner ausgewiesen werden.

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