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Rheinische Post schreibt wieder mit dpa

Die Rheinische Post nimmt künftig wieder die Dienste der Nachrichtenagentur dpa in Anspruch. Einen entsprechenden Bericht des Branchendienstes kress bestätigte dpa-Sprecher Christian Röwekamp gegenüber MEEDIA. Die RP kehre als Vollkunde zum 1. Januar zur dpa zurück. Ulrich Reitz, der damalige Chefredakteur der RP, hatte den Vertrag mit der dpa 2003 gekündigt, weil er sie für verzichtbar (und zu teuer) hielt. Nun kehrt sein Nachfolger Sven Gösmann zum Marktführer zurück.

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Die Rheinische Post war eine von wenigen großen Regionalzeitungen, die in der Vergangenheit ohne dpa auskam. Die Rheinpfalz und die zum gleichen Verlag gehörende Freie Presse in Chemnitz sind zwei bekannte Zeitungen, die schon lange ohne dpa arbeiten. Die WAZ-Gruppe kündigte ihren Vertrag mit der größten deutschen Nachrichtenagentur vor zwei Jahren. Die Entscheidung zum Wechsel auf den Mitbewerber dapd traf wiederum Ulrich Reitz als Chefredakteur.

Kress zitiert aus einem internen Schreiben von RP-Chef Gösmann, der darin die Rückkehr als einen Wunsch der Redaktion bezeichnet. Er habe dort auf die "schwankende Qualität unserer bisherigen Agenturen" verwiesen. Dpa sei "schneller" und "dynamischer" geworden.

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