VPRT will Tochterunternehmen gründen

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) hat auf seiner jährlichen Mitgliederversammlung beschlossen, ein Tochterunternehmen zur Fortführung der bestehenden TV-Gattungsmarketingaktivitäten seiner Mitgliedsunternehmen zu gründen. Außerdem will er seine Geschäftsführung stärken.

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Der VPRT beschloss Satzungsänderungen, die die Trennung von Haupt- und Wahlamt umsetzen und die Geschäftsführung des Verbandes stärken sollen. Den entsprechenden grundsätzlichen Strukturbeschluss hatte die VPRT-Mitgliederversammlung bereits 2010 gefasst. Der Vorstand, der sich zukünftig aus den Vorsitzenden der Fachbereiche und deren Stellvertretern sowie bis zu acht weiteren Vorstandsmitgliedern zusammensetzt, wählt aus seiner Mitte einen Vorstandsvorsitzenden. Diese Funktion ersetzt das bisherige Präsidentenamt. Der Vorstand bestimmt auf Basis der Leitlinien der Mitgliederversammlung die Agenda für das jeweilige Geschäftsjahr. Die Geschäftsführung verantwortet deren Umsetzung und erhält im Verhältnis zum Vorstand auf Basis einer Geschäftsordnung dafür erweiterte Aufgaben.
Zum weiteren Beschluss zur Möglichkeit der Gründung eines Tochterunternehmens für TV-Gattungsmarketingaktivitäten seiner Mitgliedsunternehmen erklärte VPRT-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachbereichsvorstandes Fernsehen und Multimedia, Tobias Schmid: "Damit wird die Basis dafür gelegt, den Think Tank zur Werbewirkung von TV in effektiven Strukturen weiterzuführen." Hierdurch werde neben der medienpolitischen Kompetenz auch die wirtschaftspolitische Ausrichtung des VPRT verstärkt. Die nunmehr erforderlichen organisatorischen Schritte sollen in den kommenden Wochen durch den Vorstand geregelt werden. "Wir freuen uns darauf, das Projekt gemeinsam mit den TV-Vermarktern realisieren zu können", so Schmid abschließend.

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