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ZDF-Journalist Eberhard Piltz gestorben

Er war lange Zeit das Gesicht des "heute-journals": Eberhard Piltz ist nach kurzer, schwerer Krankheit in der Nacht zum Sonntag verstorben. Bereits seit 1989 war der 69-Jährige für das ZDF tätig und arbeitete als Auslandskorrespondent in Rom, Paris und Washington. Zuletzt bildete er an der Hochschule für Fernsehen und Film in München den Nachwuchs aus. Piltz sei einer der "großen Feuilletonisten unter den politischen TV-Journalisten" gewesen, würdigte ihn ZDF-Intendant Markus Schächter.

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"Wie nur wenige andere konnte Piltz den Bildern seiner Kameraleute mit Kreativität, Sensibilität und Sprachgefühl eine ganz eigene Kraft und Wirkung verleihen", sagte Schächter. Piltz habe als Korrespondent, Moderator und filmischer Essayist die Berichterstattung des ZDF über Jahrzehnte mitgeprägt. "Er war ein kluger und kenntnisreicher Beobachter und Analytiker des Weltgeschehens. Seine pointierte, persönliche und sprachgewandte Stilistik prägten unter anderem seine ‚Alben des Jahres‘, die journalistischen ZDF-Jahresrückblicke von 1993 bis 1997."
Vor seiner Zeit beim ZDF war Piltz Redakteur beim Bayerischen Rundfunk. 1970 übernahm er den Posten als stellvertretender Redaktionsleiter von "Report München" und wurde anschließend Leiter des ARD-Studios in Tel Aviv. Bis 1985 führte er dann das ARD-Studio in Rom und von 1985 bis 1989 war er Vize-Chef des ARD-Studios Bonn und Moderator der Sendung "Bericht aus Bonn".

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