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Schreibt zu Guttenberg neue Doktorarbeit?

Die Scharte soll ausgewetzt und die Familienehre wiederhergestellt werden: An diesem Wochenende soll Karl-Theodor zu Guttenberg beim "Halifax International Security Forum" erstmals wieder öffentlich in Erscheinung treten. Passend dazu hat die Mitteldeutsche Zeitung aus Halle aus führenden Unionskreisen erfahren, dass der ehemalige Verteidigungsminister, der wenig ehrenhaft seinen Doktortitel und Ministerposter aufgeben musste, in seinem selbstgewählten US-Exil an einer neuen Dissertation arbeiten soll.

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"Es wäre kein Fehler, wenn er eine neue Doktorarbeit schriebe", zitiert die Mitteldeutsche Zeitung einen CSU-Bundestagsabgeordneten. "Wir wollen ja alle, dass er sich rehabilitiert." Genau das könnte in wenigen Wochen der Fall sein. Offenbar will sich der ehemalige Polit-Star wieder öffentlich äußern, wenn das Verfahren wegen möglicher Verletzung des Urheberrechts abgeschlossen ist. So soll ein Interview mit einer großen deutschen Wochenzeitung für die Zeit nach der Entscheidung bereits fest vereinbart sein.
Gegen Guttenberg liegen noch immer zahlreiche Anzeigen vor. Der CSU-Politiker muss sich wegen seiner Doktorarbeit verantworten, die er teilweise abgeschrieben hatte, ohne die zitierten Stellen zu kennzeichnen. Die Universität Bayreuth erkannte dem Politiker daraufhin seinen Titel ab. Die Hochschule sprach sogar von "vorsätzlichem wissenschaftlichem Fehlverhalten". Bei seiner Doktorarbeit soll zu Guttenberg "die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht" haben.
Sogar ein politisches Comeback scheint möglich. Wie die Mitteldeutsche Zeitung weiter berichtet, hält der CSU-Kreisverband Kulmbach die Entscheidung, wer im Herbst 2013 für den Bundestag kandidiert, noch offen. Zu Guttenberg soll offenbar noch eine Chance bekommen.

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