„Wetten, dass..?“ wird zum Wanderpokal

Mittlerweile sagen die Moderatoren und Promis schneller ab, als das ZDF sie überhaupt fragen kann. Nachdem Michael "Bully" Herbig am Wochenende absagte, gibt es seit heute wieder zwei potentielle Gottschalk-Nachfolger weniger. Der Bunten erklärten sowohl Babara Schöneberger als auch Johannes B. Kerner, dass sie "Wetten, dass..?" nicht moderieren würden. Ob sie überhaupt vom Zweiten Deutschen Fernsehen gefragt wurden, ist nicht bekannt. Dasselbe gilt übrigens auch für Herbig.

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Der Bunten sagte Schöneberger: „Ich möchte nicht Nachfolgerin von Thomas Gottschalk werden. Das ist der schwerste Job der Welt.“ Das klingt nach einer ernsthaften Aussage. Ende vergangener Woche hatte sie noch am Rande der Bambi-Verleihung mit einer kräftigen Prise Ironie betont: „Ich habe Kai gestern getroffen, und wir haben uns darüber unterhalten, und wir gehen davon aus, dass wir das machen“. Weiter sagte sie: „Den Jauch kriegen wir weg, weil der nicht will, und die Anke müssen wir anders aus dem Verkehr ziehen. Die beiden sind einfach ernstzunehmende Konkurrenten. Kai Pflaume und ich – ich sehe das auch ganz stark auf uns zukommen.“

Ganz aufgeregt fragte sich die Bild dann, ob nicht doch ein Körnchen Wahrheit in dem Schnack stecken könnte? Laut Bunte scheint jetzt klar: Die Moderatorin macht es nicht.

Genauso wenig wie Johannes B. Kerner, der eigentlich im kommenden Jahr genügend Zeit hätte. Immerhin läuft seine Sat.1-Show nur noch bis Ende 2011. Ihn zitiert die Bunte mit den Worten: „Nein, ich will es nicht machen, ich bin doch nicht verrückt. Gottschalk soll einfach nach einem halben Jahr wiederkommen."

Damit schlägt Kerner in dieselbe Kerbe wie die Bild am Sonntag, dass es Gottschlak in der täglichen Talkmühle mit dem ständigen Quotendruck nicht aushalte und deshalb zur Sommerpause hinschmeiße. Dann könnte er ab Herbst wieder "Wetten, dass..?" machen.

Die einzigen, über die in den vergangenen Tagen kräftig spekuliert wurde und die dem ZDF noch keine negativen Signale sendeten, sind die Moderatoren Joko und Klaas. Vielleicht läuft es tatsächlich auf das freche Lausbuben-Duo hinaus. Die Vorstellung, dass die beiden Jungspunde mit J-Lo und Tom Cruise ihr legendäres Porno-Ping-Pong spielen, hat tatsächlich einen gewissen Anarcho-Charme.

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