DFB-Elf erkämpft sich Quoten-Tagessieg

Die Defensive der Fußballnationalmannschaft war im gestrigen Match gegen die Ukraine ein ziemlicher Flop – im Gegensatz zu den Einschaltquoten. 8,81 Millionen Menschen im Gesamtpublikum sahen das Test-Freundschaftsspiel der DFB-Elf. Damit holten Özil, Poldi & Co. trotz Unentschieden den Tagessieg im Quoten-Ranking. Auf den weiteren Top-Positionen folgen ausschließlich ARD-Sendungen, die vom Länderspiel profitieren konnten. Als bestes Privat-Programm kam "Wer wird Millionär" mit 5,99 Mio. im Gesamtpublikum auf Position 3.

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Von den 14 bis 49-Jährigen erreichte die Quizshow mit Günther Jauch 1,83 Millionen Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von 15,9 Prozent. Erfolgreicher waren sowohl im Gesamtpublikum, wie auch in der jungen Zielgruppe die „Tagesthemen“ (Gesamt: 6,98 Mio., 14 bis 49-Jahre: 2,27 Mio.), sowie im jungen Publikum die Zusammenfassung der Freundschaftsspiele (5,69 Mio., 2,19 Mio.) und die Fußball-Vorberichterstattung (5,78 Mio., 1,90 Mio.).  
An jedem anderen Tag wären die Quoten-Resultate für die RTL-Jubiläumsshow „25 Jahre Kuschelrock“ wohl weit besser gewesen. Wegen der zeitgleichen Fußball-Übertragung kam die Musik-Sendung in der Zielgruppe nur auf 1,75 Millionen Zuschauer. Das macht einen Marktanteil von 16,1 Prozent. Im Gesamtpublikum lag dieser bei 12,1 Prozent (3,18 Mio.).
Als bester Spielfilm des Freitags konnte sich „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ auf ProSieben gegen den Sat.1-„Film-Film“ „27 Dresses“ durchsetzen. Den dritten Teil des Abendteuer-Spektakels mit Harrison Ford erreichte bei den 14 bis 49-Jährigen 1,64 Millionen und im Gesamtpublikum 2,37 Millionen. Der Sat.1-Movie holte in der Zielgruppe 0,98 Millionen und im Gesamtpublikum 1,67 Millionen. Das Ergebnis überrascht allerdings allein schon deshalb nicht, weil der Film – wie die TV-Spezialisten von DWDL berechneten – innerhalb von acht Monaten, bereits zum dritten Mal in diesem Jahr gezeigt wurde.
Im Gegensatz zur ARD wird man beim ZDF nicht sonderlich zufrieden mit dem Freitag sein. Das einzige Format, dass es in die Top22-Liste schaffte war der „Kriminalist“ auf Position 21. Im jungen Publikum wollten ihm nur rund 970.000 beim ermitteln zusehen. Im Gesamtpublikum waren es jedoch 4,64 Millionen. Damit belegt die Krimiserie in dieser Kategorie immerhin Position 5. Im Fußball würde das in dieser Saison immerhin für die Qualifikation für die Europaleague reichen.

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