Kindle Fire wird zur echten iPad-Konkurrenz

Der Countdown läuft: Noch fünf Tage, dann steht Amazons heiß erwartetes Tablet in den USA in den Verkaufsregalen. Platzhirsch Apple dürfte den Launch durchaus genau beobachten: Erstmals, so scheint es, ist mit dem Kindle Fire nämlich ein ernstzunehmender Rivale aufgetaucht. Das belegen gleich mehrere Erhebungen, die das Kundeninteresse unterstreichen – die Kaufabsichten sind sogar größer als beim ersten iPad. Mehr als ein Viertel der potenziellen iPad-Käufer will den Kauf wegen des Kindle Fire verschieben.

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Der Countdown läuft: Noch fünf Tage, dann steht Amazons heiß erwartetes Tablet in den USA in den Verkaufsregalen. Platzhirsch Apple dürfte den Launch durchaus genau beobachten: Erstmals, so scheint es, ist mit dem Kindle Fire nämlich ein ernstzunehmender Rivale aufgetaucht. Das belegen gleich mehrere Erhebungen, die das Kundeninteresse unterstreichen – die Kaufabsichten sind sogar größer als beim ersten iPad. Mehr als ein Viertel der potenziellen iPad-Käufer will den Kauf sogar wegen des Kindle Fire verschieben.

Das große Tablet-Duell steht kurz vorm Start: Am kommenden Dienstag, den 15. November, wird der Kindle Fire auf den Markt losgelassen. Und das zu Kampfpreisen: Ganze 199 Dollar kostet das Amazon-Tablet, mit dem der weltgrößte Einzelhändler Geld verlieren dürfte – aber Marktanteile gewinnen.   

Und zwar direkt vom Platzhirsch: Glaubt man Marktforschern, will mehr als ein Viertel der Kunden, die ursprünglich ein iPad kaufen wollten, darauf zugunsten des deutlich günstigeren Amazon-Tablets verzichten. Wie das Brokerhaus RBC Capital Markets zusammen Marktforschern von ChangeWave herausfand, wollen exakt 26 Prozent der Kindle-Kunden ihren iPad-Kauf wegen des neuen Amazon-Tablets zurückstellen.

Tech-Analyst: Kindle Fire ist kurzfristiges Risiko für Apple
Auch andere Erhebungen zeigen die Beliebtheit des Kindle Fire: Von 2600 Befragten antworteten immerhin 5 Prozent, sie wollten den Kindle Fire sehr wahrscheinlich kaufen oder hätten ihn schon vorbestellt. Bei der Einführung der ersten iPads im Frühjahr 2010 waren es nur vier Prozent. Entsprechend befand der renommierte Tech-Analyst Mike Abramsky, dass die Markteinführung des Kindle für Apple ein kurzfristiges Risiko darstelle.

Bereits vor rund einem Monaten kursierten Meldungen, nach denen Apple die Komponenten-Bestellungen für das iPad ausgerechnet im Weihnachtsquartal um 25 Prozent herunterfahren wolle. Analysten sprangen dem Tech-Pionier seinerzeit aber zur Seite und mutmaßten,  die Order-Kürzung könnte auf eine Produktionsverschiebung oder bereits eine Reduzierung der Lagerbestände vor dem iPad3-Launch hindeuten.      

So oder so: Das Kinder Fire dürfte sich in Apples Verkaufsbilanz bemerkbar machen.   Der Marktforscher Forrester Research rechnet im vierten Quartal bereits mit drei bis fünf Millionen verkauften Amazon-Tablets. Allein in den ersten fünf Tagen nach der Vorstellung gingen mehr als 250.000 Vorbestellungen ein.

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