Constructiv sucht Käufer für Mister Wong

Für eine kurze Zeit hatte eine Agentur vom Bremer Stadtrand das Zeug dazu, eines der größten Web 2.0-Unternehmen Deutschlands zu werden. Mit Tools wie Websnapr und Mypicr schafft es Contructiv sogar in viele US-Listen der damals spannendsten Web-Projekte. Der Social Bookmarking-Dienst Mister Wong schien in den Jahren 2006 und 2007 das Zeug dazu zu haben, einen globalen Siegeszug anzutreten. Das war einmal. Denn mittlerweile sucht Agentur-Chef Kai Titjen einen Käufer.

Anzeige

Für eine kurze Zeit hatte eine Agentur vom Bremer Stadtrand das Zeug dazu, eines der größten Web 2.0-Unternehmen Deutschlands zu werden. Mit Tools wie Websnapr und Mypicr schafft es Contructiv sogar in viele US-Listen der damals spannendsten Web-Projekte. Der Social Bookmarking-Dienst Mister Wong schien in den Jahren 2006 und 2007 das Zeug dazu zu haben, einen globalen Siegeszug anzutreten. Das war einmal. Denn mittlerweile sucht Agentur-Chef Kai Titjen einen Käufer.

So heißt es im nun im Blog von Mister Wong: "Nach inzwischen mehr als fünf wundervollen und aufregenden Jahren, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, auf die Suche nach einem neuen Besitzer zu gehen."

Weiter bloggen die Bremer: "Mister Wong war in den letzten Jahren für Millionen von Nutzern der Anlaufpunkt zum Suchen und Speichern der beliebtesten Websites und Dokumente und für uns das umfangreichste, spannendste und vor allem schönste Eigenprojekt der Agenturgeschichte", heißt es in einem Blogeintrag zum geplanten Verkauf. "Ganz nebenbei wurde es dann noch zur meistverlinkten deutschen Website (der Wong-Button steht auf vielen Millionen Webseiten) und führenden europäischen Social Bookmarking Portal."

Tatsächlich war Mister Wong einmal eine große Erfolgsgeschichte: So gehörten die Bremer naoch Berechungen der Internet-Marktforscher von Nielsen Online im Jahr 2007 neben SchülerVZ und Computerbild.de zu den drei Seiten mit den stärksten Besucherzuwächsen. Innerhalb von zwölf Monaten legte Mister Wong damals um 138,9 Prozent zu.

Heute ist es jedoch still geworden um den einstigen Web 2.0-Star. Das letzte Mal, als die Plattform eine gewisse Aufmarksamkeit erregte, war, als sie versucht sich als "Bibilothek für digitale Dokumente" neu zu positionieren. Bislang umfasst der Dokumentenbereich rund 13.000 Dateien.

Die Suche nach einem Käufer geht Contructriv allerdings mit angenehmer Offenheit an. Ohne große Umschweife wird erklärt, dass man das Portal veräußern will. Da passt es nur, dass das Posting mit dem Satz endet: "Interessenten an einem Kauf von Mister Wong können sich gerne per Mail an business@mister-wong.de wenden."

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige