taz-Video zeigt Facebooks Datensammelwut

Die taz zeigt in einem zweiminütigen Videoclip eindrucksvoll, wie viel eine Facebook-Datensammlung über einen Menschen verraten kann. Am Beispiel des österreichischen Studenten Max Schrems demonstriert die Tageszeitung, wie sich mit Hilfe der auf den Facebook-Servern gespeicherten Daten Mailinhalte, Computeraktivitäten und Aufenthaltsorte der User bis auf die Sekunde genau rekonstruieren lassen. Mindestens genauso verblüffend wie die Genauigkeit der Informationen ist der Umfang des Datensatzes.

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Der Wiener Student Max Schrems hatte vor einigen Monaten bei Facebook immer wieder die detaillierten Daten seines Profils eingefordert. Die Antwort dauerte, hatte es aber in sich: 1.222 PDF-Seiten auf CD hatte Facebook Schrems schließlich geschickt.

Die sonntaz, das Wochenendmagazin der taz, wollte wissen, was genau man sich darunter vorstellen kann. Deswegen beauftragte die Redaktion die Programmierer von Open Data City damit, aus den 1.222 PDF-Seiten eine Multimedia-Show zu produzieren. Das Ergebnis lässt sich seit dem Wochenende auf taz.de bestaunen.
###YOUTUBEVIDEO###
In dem kurzen Youtube-Video ist zu sehen, dass Facebook nicht nur mitloggt, wann Schrems Mails schrieb, sondern auch wann er auf Facebook eingeloggt war und dass sich aus Facebook-Fotos der exakte Aufenthaltsort ablesen lässt.

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