Groupon macht die Samwers zu Milliardären

Zahltag für die Samwers: Der erfolgreiche Börsengang des amerikanischen Schnäppchenportals Groupon hat die Samwer-Brüder ein großes Stück reicher gemacht. In der Vergangenheit konnten sich die Seriengründer bereits über zwei- und dreistellige Millionenerlöse aus dem Verkauf ihrer Start-ups wie Alando und Jamba freuen – doch das Groupon-IPO toppt nun alles. Die 6,2 Prozent, die die Berliner an Groupon halten, sind über eine Milliarde Dollar wert – auf dem Papier zumindest.

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Zahltag für die Samwers: Der erfolgreiche Börsengang des amerikanischen Schnäppchenportals Groupon hat die Samwer-Brüder ein großes Stück reicher gemacht. In der Vergangenheit  konnten sich die Seriengründer bereits über zwei- und dreistellige Millionenerlöse aus dem Verkauf ihrer Start-ups wie Alando und Jamba freuen – doch das Groupon-IPO toppt nun alles. Die 6,2 Prozent, die die Berliner an Groupon halten, sind über eine Milliarde Dollar wert – auf dem Papier zumindest.

Es war der erwartete Triumphzug: Das Schnäppchenportal Groupon legte am vergangenen Freitag den größten Internet-Börsengang seit Google ab – und kassierte dabei kräftig ab. In der Spitze 19 Milliarden Dollar war Groupon kurz nach Handelsstart wert.  

Ganz groß beim Abkassieren: Die Samwer-Brüder! Exakt 39,168 Millionen Aktien bzw. exakt 6,2 Prozent halten die Seriengründer an der neuen  Internetmacht  aus den USA. Diese Aktien stammen aus dem Verkauf ihres Startups CityDeal, das 2010 an Groupon ging. Weil der Deal zum Großteil mit Groupon-Aktien abgegoltenwsurde, zählen die Berliner Brüder nun zu den größten Anteilseignern am boomenden US-Unternehmen und mischen Groupon entsprechend auf.  
 
Risikofaktor Verkauf: Wann machen die Samwers Kasse?
Das Investment macht sich nun auch monetär bezahlt: Exakt 1,22 Milliarden Dollar war das Groupon-Imvestment der Samwers am Freitag kurz nach Handelsstart wert, als die Groupon-Aktien auf das bisherige Allzeithoch von 31,14 Dollar zogen. Die Samwers sind Börsen-Milliardäre!

Und blieben es sogar bis zum Börsenschluss: Auch nach Gewinnmitnahmen, die die Groupon-Aktie am Freitagnachmittag bis auf 26 Dollar drückten, blieben den Samwers noch exakt 1,02 Milliarden mit ihrem Groupon-Investment. Danach sah es vor Monaten, als der Börsengang infrage gestellt schien, nicht unbedingt aus.

Bleibt die Frage, wann die Samwers Kasse machen können. Während Analysten und Börsenexperten nicht müde werden, vor dem hochgehypten Börsengang und der nun turmhohen Bewertung zu warnen, führt Groupon einen möglichen Abschied der Brüder, die inzwischen das Vertriebsgeschäft weit mehr bestimmen als bisher angenommen, im Börsenprospekt selbst als Risikofaktor fürs Unternehmen an.

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