Verfassungsrichter Voßkuhle kritisiert Facebook

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, hat vor der Benutzung des sozialen Netzwerkes Facebook gewarnt. Das Surfen auf diesen Seiten sei „eine risikogeneigte Tätigkeit“, sagte Voßkuhle im Interview mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS.

Anzeige

Die Bürger wüssten nicht, ob Daten nach der Löschung des Benutzerkontos nicht noch weiterhin aufbewahrt würden. Der Bundesverfassungsrichter beklagte die „Gefahr einer Schieflage“ zwischen einem Unternehmen mit Servern außerhalb von Deutschland und der auf 16 Bundesländer zersplitterten Kontrolle der Datenschützer.

Voßkuhle deutete im Gespräch mit dem Focus an, dass das Bundesverfassungsgericht gezwungen sein könnte zu prüfen, ob sich das Facebook-Angebot mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung verträgt.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige