LinkedIn: schon 131 Millionen Mitglieder

Das rasante Wachstum des Online-Business-Netzwerks LinkedIn geht weiter. Wie der erst seit Mai börsengelistetete Internetkonzern nach Handelsschluss an der Wall Street vermeldete, konnten die Umsätze im dritten Quartal um 126 Prozent gesteigert werden. LinkedIn verlor dabei noch Geld, die Verluste fielen jedoch geringer aus als erwartet. Vor allem das Mitgliederwachstum auf 131 Millionen Nutzer beeindruckt. Die Aktie belasten jedoch Insider-Verkäufe im großen Stil.

Anzeige

LinkedIns Erfolgsstory geht weiter: 131 Millionen Menschen nutzen das Online-Business-Netzwerk bereits – das sind mehr als 15 Millionen mehr als Ende Juni. Im Vergleich zum Vorjahresquartal schossen die angemeldeten Nutzer gar um 63 Prozent in die Höhe.   

Das Wachstum lässt sich in nackten Zahlen auch in der Bilanz ablesen: Die Erlöse explodierten förmlich. Um 126 Prozent konnte LinkedIn seine Umsätze binnen Jahresfrist auf nunmehr 139,5 Millionen Dollar steigern. Die Wall Street hatte nur mit 128 Millionen Dollar gerechnet.

Mehr Umsatz, weniger Verlust

Auch unterm Strich entwickelte sich der Platzhirsch unter den Online-Business-Netzwerken besser als erwartet: Der Verlust wurde auf 1,6 Millionen Dollar oder 2 Cent je Aktie begrenzt, Analysten hatten mit einem Minus von 4 Cents je Anteilsschein gerechnet. Operativ hat LinkedIn nach Non-GAAP-Bilanzierungsstandard sogar einen Gewinn von 6,6 Millionen Dollar erzielt. 

So weit, so gut. Die eigentlich problematische Meldung folgte in der anschließenden SEC-Mitteilung. Dort kündigte LinkedIn nämlich an, dass Altaktionäre Kasse machen wollten. Dafür sollen junge Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar am Markt platziert werden, was die Kurse für gewöhnlich unter Druck setzt. Anleger haben das nachbörslich bereits vorweg genommen und schickten die LinkedIn-Aktie mit Abschlägen von 10 Prozent auf Talfahrt.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige