Hoher Stromverbrauch: Apple bringt Update

Das Rätsel um den stark erhöhten Stromverbrauch bei Apple-Geräten ist gelöst: Mit dem Update auf iOS 5 haben sich offenbar einige Bugs eingeschlichen, wie Apple gegenüber AllThingsD zugegeben hat. Diese Softwarefehler lassen offenbar den Stromverbrauch rapide ansteigen. Das Unternehmen verspricht, schnell ein Update nachzuliefern, das die Akkuleistung wieder auf Normalniveau heben sollte. Damit reagiert der Konzern auf den Protest der Community, die den Fehler zuerst in der Hardware des iPhone 4S vermutete.

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Das Rätsel um den stark erhöhten Stromverbrauch bei Apple-Geräten ist gelöst: Mit dem Update auf iOS 5 haben sich offenbar einige Bugs eingeschlichen, wie Apple gegenüber AllThingsD zugegeben hat. Diese Softwarefehler lassen offenbar den Stromverbrauch rapide ansteigen. Das Unternehmen verspricht, schnell ein Update nachzuliefern, das die Akkuleistung wieder auf Normalniveau heben sollte.

Vielmehr wollte Apple zur Angelegenheit auch nicht sagen. Seit dem Launch des iPhone 4S Mitte Oktober und dem Update mehrerer iOS-Geräte auf die aktuelle Version klagten Nutzer weltweit über einen rapide angestiegenen Stromverbrauch. Von den versprochenen 200 Stunden Standy-Zeit blieben meist nur acht Stunden übrig.

Der Fehler wurde zuerst in der Hardware vermutet. Der Guardian berichtete, dass es sich um einen Software-Fehler handeln könnte. Genauer um eine fehlerhafte Endlosschleife bei der Abfrage der Zeitzonenbestimmung. Das manuelle Deaktivieren sollte die Akkulaufzeit wieder erhöhen.

Laut Apples Statement sind es wohl mehrere kleine Software-Fehler, die mit einem Update behoben werden sollen. Macrumors berichtet, dass Entwickler bereits eine Beta-Version von iOS 5.0.1 erhalten hätten. Neben den Bugfixes soll das Update Multitasking-Gesten für das iPad ermöglichen und kleinere Bugs bei der Synchronisierung von Dokumenten mit der iCloud beheben.

Dass Apple so offen einen Fehler gegenüber der Presse zugibt, ist ein Novum. In der Vergangenheit beschränkte sich Apple darauf, Fehler nicht öffentlich einzugestehen, sondern direkt eine Lösung anzubieten. So geschehen beim Antennagate, das den Usern kostenlos einen sogenannten “Bumper” bescherte.

Vielleicht ist es ein Anzeichen dafür, dass Apple unter seinem neuen Boss Tim Cook anders funktioniert, offener agiert. Den Launch des 4S hat der Apple-Oberste, wenn auch kritisch beäugt, souverän über die Bühne gebracht. Nun scheint man in Cupertino darum bemüht, die Wogen zu glätten.

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