RIMs Vision von der Zukunft der Arbeit

Ungebunden, flexibel und ultramobil: So stellt sich Research in Motion (RIM), der Hersteller des Blackberrys, die Arbeitswelt der Zukunft vor. Es ist die Vision von einer Zukunft, in der Angstellte keine festen Arbeitsplätze mehr nutzen und ihre Arbeit mehr und mehr mobil erledigen. In einem dreiminütigen Promo-Clip träumt der angeschlagene IT-Konzern von Geräten, die sich sekündlich auf die Belange seiner Besitzer einstellen, und die Umgebung zur Oberfläche mutieren lassen.

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Aufwändig inszenierte Visionen einer mobilen Zukunft scheinen derzeit Konjunktur zu haben. Microsoft veröffentlichte jüngst einen viel beachteten Clip, in dem der Konzern die computerlose Zukunft propagiert. Blackberry-Hersteller RIM zieht jetzt nach und konzentriert sich auf die Arbeitswelt der kommenden Jahrzehnte.

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Der Konzern, der in den vergangenen Wochen mit weltweiten Serverausfällen zu kämpfen hatte und stetig Marktanteile an Samsung, Apple und Co. abgeben muss, malt eine mobile Zukunft, in der sich Geräte nahtlos in fremde Systeme integrieren und lange Einrichtungsprozeduren bei Arbeitsantritt der Vergangenheit angehören.
Der Clip wurde nicht von RIM selbst ins Netz gestellt, sondern offenbar geleaked. US-Techblogs kritisieren, dass die gezeigten Technologien zwar nett anzuschauen seien, allerdings von anderer Seite schon längst realisiert wurden. Auch wenn die gezeigten Produkte und Prozesse noch reine Zukunftsmusik sind, so lassen sich doch eine Arbeitswelt, in der der gute alte Schreibtisch mit Computer, Telefon und Notizblock den Mittelpunkt markierten, in greifbare Nähe rücken.

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