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Wolfsburg vs. Hertha: Flop des Spieltags

Das ICE-Derby zwischen dem VfL Wolfsburg und Hertha BSC - die beiden Städte liegen an der ICE-Schnellstrecke - war am 11. Spieltag das Match mit den wenigsten Sky-Zuschauern. Nur 20.000 schalteten es ein. Die meisten Fans (550.000) versammelten sich hingegen am Sonntagabend beim Spiel zwischen dem HSV und Kaiserslautern. In den von MEEDIA errechneten Zuschauertabellen führt natürlich weiterhin der FC Bayern, der erneut die beste Samstags-15.30-Uhr-Zahl holte.

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Der 11. Spieltag begann mit Enttäuschung: Freiburg und Leverkusen wollten nur 230.000 Fans zusehen – so wenige wie noch an keinem Freitag der laufenden Saison. Zum Vergleich: Bremen und Dortmund sahen vor 14 Tagen dreimal so viele Fans zu. Der Samstag lief für Sky hingegen wieder erfreulich: 1,02 Mio. Zuschauer (8,1% Marktanteil) verzeichnete die GfK ab 15.30 Uhr für die Konferenz und die Einzelspiele. Die überwiegende Mehrheit (610.000) entschied sich dabei wieder für die Konferenz. Bayern München und Nürnberg sahen 300.000 Leute zu, Mönchengladbach und Hannover 80.000 und Wolfsburg und Hertha nur die erwähnten 20.000.

Da bisher nur lückenhafte Sky-Zahlen vom Samstagnachmittag vorliegen, wird die endgültige Zuschauerzahl des 15.30-Uhr-Anstoßtermins noch weiter über der Mio.-Marke liegen. Denn: Die Spiele Stuttgart vs. Dortmund und Schalke vs. Hoffenheim sind noch nicht mitgewertet worden, fehlen daher auch noch in den MEEDIA-Tabellen, die wir Ihnen gleich zeigen. Eine unterdurchschnittliche Zuschauerzahl erzielten um 18.30 Uhr Mainz und Bremen: Die 480.000 Seher sind kein Minusrekord für den Termin, es gab in dieser Saison aber auch schon deutlich bessere Werte.

Ein großer Flop war erneut die Abendshow "Samstag Live!", die ganze 10.000 Leute einschalteten (Marktanteil: 0,0%). Am Sonntag erreichten Köln und Augsburg schließlich 350.000 Fans, der HSV und Kaiserslautern 550.000 und "Sky90" zum Abschluss des Spieltags 180.000.

In der Tabelle aller Sky-Zuschauerzahlen macht wegen des starken Sonntagsspiels der 1. FC Kaiserslautern den größtern Sprung: von 9 auf 7. Zwei Plätze verloren hat hingegen Hertha BSC. Vorn bleibt Bayern München vor Schalke 04, auf den Abstiegsplätzen finden sich Augsburg, Freiburg und Hoffenheim.

Wertet man nur die Spiele, die am Samstag um 15.30 Uhr stattfanden – die also gegen direkte Bundesliga-Konkurrenz liefen, macht der 1. FC Nürnberg einen großen Sprung. Die Top-Quote aus dem Spiel in München verhilft dem Club zum dritten Platz. Vorn bleibt auch hier Bayern München, gefolgt vom HSV. Auf den drei letzten Plätzen: Mainz, Augsburg und Leverkusen.

In der dritten Wertung, in der wir auch noch die 15.30-Uhr-Spiele von Bayern München entfernt haben, weil sie immer die quotenstärksten sind und dem jeweiligen Gegner einen Push geben, führt Werder Bremen vor Schalke 04 und dem VfB Stuttgart.

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