Bild enthüllt Tricks bei „Bauer sucht Frau“

Bis zu neun Millionen Zuschauer waren in dieser Woche gebannt vom RTL-Quotenhit "Bauer sucht Frau". Doch bei der Partnersuche der Dorfhansel wird der Dramaturgie offenbar kräftig nachgeholfen. Am Samstag zitiert Bild enttäuschte Kandidatinnen, die über Tricks bei der aktuellen Staffel berichten. Es geht um "falsche Küsse", "falsche Tränen" und auch um mehr oder weniger falsche Landwirte.

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Statt einem Bauernhof fand Kandidatin Melanie – "Kosmetikerin aus Berlin" – nur "ein Einfamilienhaus mit kleinem Pferdestall" vor. Andere Frauen aus der laufenden Staffel berichten, dass bei den Dreharbeiten zu der Doku-Soap eine "Realisatorin" nachhelfen würde, ihnen Texte vorgebe und sie dazu dränge, den für sie bestimmten Bauern zu küssen. Zitat Melanie: "Wir mussten manche Szenen immer wieder nachstellen. Ich hatte das Gefühl, die haben da ein Drehbuch, das ich aber nicht kenne." Charly aus Coburg erzählt in Bild, sie habe Augentropfen bekommen, damit vor der Kamera die Tränen kullerten.
Erst am Freitag hatte das Boulevardblatt Details der "Knebelverträge" (Bild) veröffentlicht, wonach die Kandidatinnen entgegen der im TV verbreiteten Wahlfreiheit verpflichtet seien, "volle fünf Tage" auf dem Hof des jeweiligen Bauern zu bleiben, auch wenn sie den Partner ablehnen. Pikante Vertragsklausel laut Bild: "Eine Kündigung oder ein Rücktritt vom Vertrag durch den Mitwirkenden ist ausgeschlossen (Ziffer 9.1.)." Bild schließt daraus: "Die Bauern müssen nicht suchen. RTL hat die Frauen längst gekauft."

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