Stern holt Johannes Erler als Art Director

Johannes Erler übernimmt die Position des Art Directors beim Stern: Am 1. Januar 2012 tritt der renommierte Kreative und Experte für Editorial Design am Baumwall an, um Magazin und Marke visuell weiterzuentwickeln. Das teilte der Verlag am Dienstag mit. Der 46-Jährige folgt auf Donald Schneider, der vor eineinhalb Jahren auf eigenen Wunsch ausgeschieden war. Chefredakteur Thomas Osterkorn lobt, dass der "vielfach ausgezeichnete" Kreative "mit der Markenführung" bestens vertraut sei.

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Der gebürtige Hamburger gehört zu den führenden Köpfen in der deutschen Gestaltungs- und Kreativszene: Seine Agentur Factor Design, die er 1993 zusammen mit Olaf Stein gründete, prägt bis heute Aussagekraft und Positionierung besonderer deutscher Namen und Institutionen, darunter sind COR und Kabel Deutschland ebenso wie Wempe, das Deutsche Theater Berlin, die Süddeutsche Zeitung und der Süddeutsche Verlag. Neben der Arbeit am Corporate Design großer Marken widmete sich der studierte Grafikdesigner für seine Agentur intensiv der redaktionellen Gestaltung. Dieses Thema betreut er seit 2010 auch als Vorstand des Fachbereichs "Editorial Design" beim Art Director’s Club Deutschland.
 
Ende letzten Jahres entschied sich Erler, nach 18 Jahren der gemeinsamen Führung mit Olaf Stein, Factor Design zu verlassen und gründete das Bureau Johannes Erler. In seiner neuen Position beim Stern folgt der vielfach ausgezeichnete Gestalter auf Donald Schneider, der das Magazin im März 2011 verließ.

Stern-Chefredakteur Andreas Petzold erklärte: "Mit Johannes Erler gewinnen wir nicht nur einen exzellenten Kreativen, sondern jemanden, der den Stern als journalistische Marke auf allen Ebenen visuell führen und weiterentwickeln kann. Wir freuen uns sehr darauf, ihn im Team zu haben." Sein Chefredakteurs-Kollege Thomas Osterkorn ergänzt: "Johannes Erler bringt eine Mischung aus Fähigkeiten mit, die ideal sind für die gewachsenen Anforderungen beim Stern. Er ist ein nicht nur ein vielfach ausgezeichneter Kreativer,  sondern auch vertraut mit den großen Prozessen der Markenführung. Außerdem bringt er Begeisterung mit für die Schnittstellen von klassischen und digitalen Medien. Wir freuen uns sehr darauf, mit ihm zu arbeiten."

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