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Facebook: Datenschützer zeigen sich unversöhnlich

Treffen im Bundestag: Am Montag stellten sich Vertreter von Facebook und Google im Unterausschuss Neue Medien der Kritik von Datenschützern und Politikern. Wie Spiegel Online schreibt, konnten sich die Streitparteien auf keine Lösung einigen.

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In der vergangenen Woche hatte sich bereits Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein mit Richard Allan, Facebook-Manager getroffen. Dass die beiden sich, wie von vielen Medien verbreitet, auf eine Sonderlösung in Sachen Datenschutz einigen konnten, wies Weichert nun zurück. Er strebe kein Sonder-Facebook für sein Bundesland an, so Weichert.
Allan sagte hingegen, dass man bei Facebook unter irischen Datenschutzrecht arbeite und man eine Zwei-Klick-Lösung für den Like-Button ablehne. Wie Spiegel Online berichtet, argumentierte Allan, dass zu viele Datenschutzregelungen seiner Ansicht nach nur dazu führten, dass die Funktionalität vieler Web-2.0-Dienste eingeschränkt werde. Facebook und Co. würden so an Attraktivität verlieren.
Das ULD hatte Mitte August Webseitenbetreiber des Bundeslandes dazu aufgefordert, ihre Fanpage bei Facebook zu löschen und Plugins wie den Like-Button auf ihren Internet-Auftritten zu entfernen. Als Grund wurde das Ergebnis einer technischen und rechtlichen Analyse genannt, wonach die Angebote gegen das Telemediengesetz, das Bundesdatenschutzgesetz sowie im vorliegenden Fall gegen das Landesdatenschutzgesetz verstoßen.

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