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Apple: Jobs-Biografie enthüllt Fernsehpläne

Walter Isaacsons Biografie über Steve Jobs kommt heute in den USA in den Handel - und zwar mit einer letzten Botschaft des Apple-Gründers, wie die Zukunft des wertvollsten Elektronikkonzerns der Welt aussehen könnte. Ein Apple-Fernseher, über den seit jeher spekuliert wurde, erscheint realistischer denn je. Steve Jobs verriet Starjournalist Isaacson in einem der letzten Gespräche, dass er endlich herausgefunden habe, wie ein integrierter Fernseher aussieht, der mit allen Apple-Geräten synchronisiert.

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Walter Isaacsons Biografie über Steve Jobs kommt heute in den USA in den Handel – und zwar mit einer letzten Botschaft des Apple-Gründers, wie die Zukunft des wertvollsten Elektronikkonzerns der Welt aussehen könnte. Ein Apple-Fernseher, über den seit jeher spekuliert wurde, erscheint realistischer denn je. Steve Jobs verriet Starjournalist Isaacson in einem der letzten Gespräche, dass er endlich herausgefunden habe, wie ein integrierter Fernseher aussieht, der mit allen Apple-Geräten synchronisiert.

Knalleffekt neben vielen sentimentalen Momenten in der 600 Seiten starken Steve Jobs-Biografie, die ab heute in den USA erhältlich ist: Der Apple-Gründer spricht auf den letzten Seiten nicht nur über sein Vermächtnis, sondern auch, was die Zukunft für Apple bringen könnte.

"Hewlett und Packard haben ein großartiges Unternehmen geschaffen, und sie dachten, sie hätten es in guten Händen hinterlassen, aber nun wird HP zergliedert und zerstört. Das ist tragisch. Ich hoffe, mein Vermächtnis ist größer, so dass das nicht passiert", erklärte Jobs dem Aufsichtsrat, als er Ende August seinen Rücktritt als CEO einreichte.

Nächste Verbesserungen: Lehrbücher auf dem iPad und eine noch bessere Kamera fürs iPhone

Helfen könnten dabei neue Produkte, die Jobs in den letzten Monaten auf den Weg gebracht hat – ein letztes ‚one more thing’. über das seit jeher viel spekuliert wird. Dass dies das iPhone 5 sein könnte, an dem Jobs gerüchteweise bis am Tag vor seinem Tod arbeitete, wurde bereits in der vergangenen Woche kolportiert. In der Biografie von Walter Isaacson spricht der notorisch verschwiegene Apple-Gründer bei seinen letzten Treffen so offen wie nie über die Zukunftspläne bei Apple.

Sperrige Schul- und Lehrbücher wollte Jobs vergessen machen und stattdessen elektronische Versionen auf das iPad bringen und die Fotografie auf dem iPhone noch weiter verbessern, selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Aber das klingt bestenfalls nach kleinen Baustellen für den Perfektionisten Jobs.

One more thing: Jobs spricht über TV-Pläne

Der letzte große Masterplan für die weitere Revolution eines Industriezweiges lag – wie seit Jahren gemutmaßt wird – im TV-Sektor. "Er wollte unbedingt mit dem Fernseher das schaffen, was er mit Computern, MP3-Playern und Telefonen geschaffen hatte: sie einfach und elegant gestalten", schreibt Isaacson in der Biografie.

"Ich will einen integrierten Fernseher herstellen, der extrem einfach zu bedienen ist", wird Jobs zitiert. "Er wird nahtlos mit allen anderen Apple-Geräten und mit iCloud synchronisiert." Das lästige Hin- und Herschalten zwischen DVD, Kabelfernsehen und Videoaufnahmen auf verschiedenen Geräte wäre demnach Geschichte. "Es wird die einfachste Benutzerführung haben, die man sich denken kann. Ich habe es endlich geknackt."

Mit diesen bedeutungsträchtigen Worten, die Freitag nach Handelsschluss durch die Washington Post bekannt wurden, zitiert Isaacson Jobs am Ende seiner Biografie. Die Apple-Aktie, die nach den enttäuschenden Quartalszahlen die ganze Woche über schwächer als der Markt tendiert hatte, legte in einer Reaktion auf die möglichen TV-Pläne nachbörslich um rund 1,50 Dollar zu. Ob und wann der wertvollste Technologiekonzern der Welt tatsächlich einen Fernseher auf den Markt bringen könnte, verrät die Jobs-Biografie erwartungsgemäß nicht.

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