Microsoft: 57 Milliarden Dollar auf der Bank

Es ist nicht die Quartalssaison für große Freudensprünge: Auch der Tech-Gigant Microsoft konnte Anleger bei Vorlage seines jüngsten Zahlenwerks nicht begeistern, obwohl die Markterwartungen getroffen wurden. Tatsächlich konnte der Redmonder Softwareriese im abgelaufenen Quartal Rekordergebnisse vermelden: 5,7 Milliarden Dollar wurden verdient, 17,4 Milliarden Dollar umgesetzt. Trotzdem büßt die Aktie im nachbörslichen Handel knapp ein Prozent an Wert ein.

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Es gibt ein Leben nach dem Abstieg: Auch als Nummer zwei in der Technologiewelt verdient Microsoft prächtig. Tatsächlich prächtiger denn je: Nach Handelsschluss an der Wall Street konnte Softwareriese, der Ende der 90er-Jahre der wertvollste Konzern der Welt war, ein neues Rekordquartal vermelden.

Stolze 17,4 Milliarden Dollar setzte Microsoft um und verdiente dabei happige 5,7 Milliarden Dollar. Das Dow Jones-Mitglied blieb damit zwar hinter Apples Bilanz zurück (6,6 Milliarden Gewinn bei Umsätzen von 28,4 Milliarden Dollar), konnte aber eine bessere Gewinnmarge vorweisen – 33 Cent von jedem Dollar Umsatz blieben als Gewinn in Redmond.

Fast 5 Milliarden Dollar Umsatz: Windows noch immer ein Kassenschlager

Mit seiner Quartalsbilanz traf Microsoft weitgehend die Erwartungen der Analysten: Die Umsätze waren leicht besser (17,37 Milliarden versus 17,26 Milliarden erwartet), der Gewinn je Aktie wurde mit 68 Cent je Anteilsschein genau getroffen.

Besonders stachen zwei Details in der Bilanz hervor: Obwohl Microsoft seit Jahren ein Einbruch seines Kerngeschäfts Windows prophezeit wurde, konnte der vor IBM wieder zweitwertvollste Technologiekonzern der Welt mit seinem Kernprodukt die Umsätze nochmals um zwei Prozent steigern und fast 5 Milliarden Dollar einfahren.
Ebenfalls beachtlich: Mit dem satten Quartalgewinn hortet Microsoft inzwischen Barreserven von 57 Milliarden Dollar. Auch in dieser Kategorie liegt der Softwareriese hinter Apple, inzwischen über Cash-Bestände von fast 82 Milliarden Dollar verfügt.

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