Neues Debattenportal Sagwas.net gestartet

Linke Konkurrenz für TheEuropean? Das Debatten-Portal des bekennenden Katholiken Alexander Görlach wird in der Werte-Wahrnehmung der meisten User eher im konservativen Spektrum verortet. So gesehen gibt es jetzt einen linken Web-Sparringspartner. Denn die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung startet nun mit Sagwas.net ein eigenes Debatten-Angebot im Web. Von Content und der Aufmachung her kann der Neuling jedoch nicht mit TheEuropean mithalten.

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Linke Konkurrenz für TheEuropean? Das Debatten-Portal des bekennenden Katholiken Alexander Görlach wird in der Werte-Wahrnehmung der meisten User eher im konservativen Spektrum verortet. So gesehen gibt es jetzt einen linken Web-Sparringspartner. Denn die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung startet nun mit Sagwas.net ein eigenes Debatten-Angebot im Web. Von Content und der Aufmachung her kann der Neuling jedoch nicht mit TheEuropean mithalten.

Das neue Debattenportal Sagwas.net

Sagwas.net ist die erste Online-Diskussionsplattform, die von einer politischen Stiftung in Deutschland gegründet wurde. Ziel der Plattform ist es, die politische Kommunikation ins soziale Netz zu transportieren und Debatten anzustoßen. "Wir wollen die Verständlichkeit politischer Prozesse verbessern und die demokratische Streitkultur in die digitale Welt transportieren", erklärt Irina Mohr, Leiterin des Forums Berlin der Friedrich Ebert Stiftung.

Die Diskussion sollen jeweils von Bloggern, Politikern, Journalisten und Kulturschaffenden angestoßen werden. Sie können – laut Pressemitteilung – "aber auch von den Usern selbst – in Form eines kurzen Videos – initiiert und anschließend zur Diskussion gestellt werden".

Zum Start stellt der Filmemacher Valentin Thurn ("Taste the Waste") die These in den Raum, dass unsere Lebensmittel zu billig sind. Bislang wird ein. Ungewöhnlich an der Darstellung der Debatten ist, dass die Kommentare nicht wie sonst unter dem Ursprungstext stehen, sondern daneben.

Zum Start ist die Resonanz noch ein wenig schleppend. Seit dem 11. Oktober sammelte die Thrun-These sechs Kommentare.

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