Bushido: Maulkorb wegen Twitter-Pöbelei

Für die einen ist es Gangster-Style, für die anderen schlicht eine Beleidigung: Das Landgericht München hat gegen den Berliner Rapper Bushido eine einstweilige Verfügung bestätigt. Der 33-Jährige hatte via Twitter über das Aussehen von "Big Brother"-Kandidatin Ingrid Pavic gelästert, berichtet die B.Z.. Das Model stellte nach ihrem Auszug aus dem RTL II-Container Strafanzeige. Nun die Gerichtsentscheidung: Sollte Bushido seine Pöbeleien wiederholen, muss er ein Bußgeld bis zu 250.000 Euro zahlen.

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Bushido hatte gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch eingelegt, blieb damit aber erfolglos. Die Tweets, um die es geht, sind nicht mehr in seinem Twitter-Stream zu finden. Stattdessen stehen dort noch andere Kommentare, in denen der Rapper auch gegen andere Kandidaten von "Big Brother" Stimmung macht: "So wie Ingrid und Jaquelina im Bikini aussehen dürfte man das unter 18 Jahren gar nicht gucken… Wo bleibt die FSK?" sowie "Daggy ist nicht wirklich hübsch" oder "Ein Haufen Penner im Pool bei Big Brother" kommentierte er auf Twitter die Sendung. Zudem gab er immer mal wieder eine "Empfehlung", wer das Haus verlassen sollte ("Wenn Jaquelina hoffentlich bald rausfliegt warte ich vorm Arbeitsamt auf sie und ihre Eltern"). Auch "Big Brother"-Moderatorin Aleksandra Bechtel bekam ihr Fett weg: "Aleksandra Bechtel schlechteste Moderatorin die ich je erlebt habe."
Einzig Kandidat Cosimo blieb von den Attacken verschont, wurde stattdessen "supportet", wie man in Rapper-Kreisen sagt. "Cosimo ist verbal leider unterlegen aber wenn er wieder draussen ist warten seine Brüder auf ihn", twitterte Bushido über seinen Freund, der bereits mehrfach bei RTLs "Supertalent" auftrat. Geholfen hat es nicht. Die 11. Staffel gewann Kandidat Rayo.
Die Schlagzeilen kommen zur richtigen Zeit: Seit ein paar Tagen ist das neue Album des Rappers im Handel erhältlich, das er zusammen mit seinem früheren Feind Sido aufnahm.

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