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Mobil-Offensive: Facebook startet iPad-App

Gestern Nacht hat Facebook seine iPad-App zum Download im Appstore bereitgestellt. Angepasst an den größeren Bildschirm lassen sich Fotoalben in iPad-Manier durchwischen, die wichtigen Funktionen werden über eine linke Spalte angesteuert. Mit dem lang ersehnten Launch geht auch der Start von Facebooks HMTL5-Appstore einher. Damit will man Social Gaming auf dem Tablet etablieren. Außerdem bekommt die iPhone-Version einige Updates, die mobile Webseite wurde überholt. Weitere Neuerungen sollen folgen.

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In der Nacht zum Dienstag hat Facebook die nächste Stufe seiner “Launching Season” gezündet. Wer die iPhone-App auf dem iPad installiert hatte, musste nur updaten, ansonsten braucht es eine Neuinstallation, um Facebook fortan vernünftig auf dem iPad nutzen zu können.

Die App steht kostenlos zum Download bereit und macht auf den ersten Blick einen gelungenen Eindruck. Die Navigation ist schlicht und versteckt sich in der linken Spalte, den Inhalten wird der meiste Raum geboten. Der Chat wird über die rechte Kastenspalte angesteuert. Bilder lassen sich im Vollbild anzeigen und durch die von iOS-Bildergalerien bekannte Wischtechnik durchstöbern.

Über einen Button in der Topleiste lassen sich außerdem Apps ansteuern. Denn mit dem Launch der iPad-App hat das Social Network auch seinen hauseigenen HMTL5-Appstore gestartet. Die deutsche Social-Games-Schmiede Wooga gehört zu den Launch-Partner und präsentiert zum Start das Browsergame “Magic Land Island”, nach eigenen Angaben eines der am weitesten entwickelten Spiele im HTML5-Bereich überhaupt. Eine Übersicht über sämtliche verfügbare Apps gibt es hier.

Die iPhone-App wurde mit dem Update optisch an die iPad-App angepasst. Auch hier funktioniert die Navigation fortan über eine vertikale Leiste. Die mobile Webseite m.facebook.com‚>
Wer die Geschichte des iPads und des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg ein wenig verfolgt hat, dürfte angesichts des Launches der Tablet-App ein wenig schmunzeln. So verkündete Zuckerberg noch vor rund einem Jahr bei einer Präsentation, dass das iPad doch kein mobiles Gerät sei
und es deswegen auch keine Facebook-App für das Apple-Tablet geben würde. Nachdem das Tablet auch in der zweiten Version weiterhin mit großem Abstand Marktführer in seinem Segment ist, scheint man es sich dann doch noch einmal überlegt zu haben.

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