„Johnny English“ und „Wickie“ Kopf an Kopf

Einen spannenden Kampf um Platz 1 der deutschen Kinocharts lieferten sich am Wochenende der Neustart "Johnny English - Jetzt erst recht" und "Wickie auf großer Fahrt". Am Ende gewann "Johnny English" das Ranking nach Besucherzahlen, "Wickie" liegt wegen der höheren 3D-Preise nach Umsatz vorn. Einen sehr ordentlichen Start legter auch Lars von Triers "Melancholia" hin. In den USA und weltweit hat unterdessen das Hugh-Jackman-Actiondrama "Real Steel" die Spitze der Charts übernommen.

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370.000 Besucher lockte "Johnny English – Jetzt erst recht" laut Blickpunkt:Film an seinem ersten Wochenende in die deutschen Kinos, der erste "Johnny English"-Streifen kam bei seiner Premiere 2003 noch auf 680.000. Dennoch kann Universal Pictures zufrieden sein: Die 370.000 Zuschauer reichen für einen guten Durchschnitt von fast 550 Besuchern pro Kino. "Wickie auf großer Fahrt" legte im Vergleich zum Start-Wochenende deutlich zu, vor einer Woche drückte das schöne Wetter noch die Besucherzahlen. Mit 335.000 Besuchern liegt er aber erneut unter den Zahlen des Vorgängers "Wickie und die starken Männer". Hatte der nach zwei Wochenenden schon mehr als 2 Mio. Leute in die Kinos gelockt, ist es bei "Wickie auf großer Fahrt" noch ein gehöriges Stück bis zur 1-Mio.-Marke.

Sechsstellige Besucherzahlen verzeichnet zudem noch die Komödie "Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe", die mit 130.000 Zuschauern gewisse Dauerbrennerqualitäten an den Tag legt. Hinter "Freunde mit gewissen Vorzügen" (80.000) und "What a Man" (55.000) folgt dann Lars von Triers "Melancholia", der in nur 111 Kinos immerhin 50.000 Besucher einsammelte. Der weitere Neustart "Fright Night" kam in 143 Kinos nur auf 25.000 Seher.

In Nordamerika hat unterdessen das Actiondrama "Real Steel" mit Hugh Jackman den ersten Platz übernommen. 27,3 Mio. US-Dollar hat es laut Analyse-Unternehmen Rentrak eingespielt. Das von Kritikern gelobte Politikdrama "The Ides of March" kam auf 10,4 Mio. US-Dollar und damit auf Rang 2. Die Produktionskosten hat der Film damit beinahe schon eingespielt. Weitere Neustarts finden sich in der Top Ten nicht, stattdessen finden sich ab Platz 3 "Mein Freund, der Delfin" (9,2 Mio. US-Dollar), "Die Kunst zu gewinnen – Moneyball" (7,5 Mio.) und "50/50" (5,5 Mio.).

Auch außerhalb Nordamerikas setzte sich "Real Steel" an die Spitze. Mit einem Umsatz von 22,1 Mio. US-Dollar in 19 Ländern und Territorien verdrängte der Film auch den Dauerbrenner "Die Schlümpfe", der zuvor wochenlang geführt hatte. In Deutschland startet "Real Steel" erst Anfangt November. Platz 2 geht in den internationalen Charts an "Johnny English – Jetzt erst recht", der u.a. wegen der starken Starts in Großbritannien und Deutschland auf 21,3 Mio. US-Dollar aus 32 Ländern kam. Platz 3 geht an den "Planet der Affen: Prevolution", der erst jetzt in Japan angelaufen ist und dort 6,2 Mio. US-Dollar einsammelte. Mit insgesamt 7,8 Mio. liegt er nun ebenfalls vor den "Schlümpfen", die weitere 7,3 Mio. US-Dollar in 68 Märkten umsetzten.

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