BBC streicht 2.000 Stellen

Harter Einschnitt: Um Kosten zu senken, wird die British Broadcasting Corporation (BBC) 2.000 Jobs streichen. Wie der Guardian schreibt, werde der Sender BBC 2 zudem weniger in Sport- und Unterhaltungsprogramme investieren und mehr Wiederholungen zeigen. Ebenso sollen Nachrichtensendungen wie "Newsnight" und "Radio 4's PM", das live von Parteitagen berichtet, wegfallen.

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Die BBC werde sich vorbereiten, sein Quartier in West-London zu räumen, um sich mehr im Zentrum zu konzentrieren. Daneben müsse der Spartensender BBC3 mit etwa 1.000 Mitarbeitern nach Salford umziehen. Die Corporation wolle sich verkleinern und mit einem am gestrigen Donnerstag bekanntgegebenen Restrukturierungsplan namens "Delivering Quality First" 670 Millionen Pfund bis 2017 einsparen. BBC-Intendant Mark Thompson stehe damit allerdings schon am Rand der Möglichkeiten für die Sender-Gruppe, falls noch weitere Einsparungen forciert werden müssten. " Wir schaffen das nicht mehr. Eine weitere Senkung der Linzenzgebühren wird zwangsläufig zu einem Verlust unserer Angebote oder einer Qualitätsminderung oder beides führen", sagte er dem Guardian.
Allein das Abschalten der Nachrichtensendungen "Newsnight" und "Radio 4’s PM" soll 69 Millionen Pfund einsparen. Die BBC wurde für ihre hohen Ausgaben kritisiert, die durch mehr als 100 Mitarbeiter, die von Parteitagen berichten, entstehen.

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