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„Die Kompakt-Ausgabe ist ein Erfolg“

Das Experiment scheint geglückt: Den Wahlkampf in der Hauptstadt begleitete die Berliner Morgenpost mit einer zusätzlichen Kompakt-Ausgabe. Am heutigen Freitag endet die Aktion – vorerst. Denn im MEEDIA-Interview zieht Chefredakteur Carsten Erdmann eine äußerst positive Bilanz und sagt: "Die Kompakt-Ausgabe ist ein Erfolg und wirklich schönes Instrument, um zu zeigen, wie innovativ unsere Redaktion ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das Konzept vor einem anderen Hintergrund wiederholen."

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Was war das Ziel der Kompakt-Ausgabe?
Wir haben uns mit der Aktion eine ganze Reihe von journalistischen Zielen gesetzt. An erster Stelle ging es darum, mit einem jungen, kompakten Berliner Qualitätstitel während der Berlin-Wahl neue Leser zu erreichen. Natürlich wollten wir aber auch dazu beitragen, dass sich möglichst viele Menschen für die wichtigsten politischen Wochen in diesem Jahr interessieren.

Die Kompakt-Ausgabe der Berliner Morgenpost

Wurden die Ziele erreicht?
Ja. Wir konnten viele neue Leser für die Marke Berliner Morgenpost begeistern. Mit dem jungen Team aus Absolventen der Axel Springer Akademie haben wir wertvolle Erfahrungen und Anregungen für unsere künftige tägliche Arbeit gesammelt und auch neue Workflows getestet. Was mich besonders freut: Wir haben die Berliner mit der Aktion tatsächlich überraschen können.

Wie haben die Berliner auf die kompakte Ausgabe reagiert?
Es gab ein wirklich tolles Feedback von unseren Lesern und Anzeigenkunden. Viele Leser lieben das kompakte Format, vor allem unterwegs. Die Anzeigenkunden haben sich natürlich über eine höhere Aufmerksamkeit gefreut.

Konnten Sie neue Leserschichten ansprechen?
Absolut. Die Berliner Morgenpost Kompakt ist vor allem bei jungen Leuten und bei Pendlern sehr gut angekommen. Besonders im Berliner Zentrum und Bezirken, in denen wir noch Potenzial haben. Das zeigen die Rückmeldungen, aber auch die Verkäufe.  

Welchen Einfluss auf den Wahlkampf hatte die Sonderausgabe, die ja sehr eng mit dem Kampf ums Bürgermeisteramt verbunden war?
Wir hatten eine wirklich umfangreiche Berichterstattung über den Berliner Wahlkampf und die Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Eine große Serie über die großen Probleme Berlins, die Lösungsansätze der Parteien, die Kandidaten im Lesergespräch usw. Wenn wir die Politik und die Programme damit etwas transparenter machen konnten, hat sich das Projekt auch aus dieser Sicht gelohnt.

Nach dem Test: Wann wird die kompakte Ausgabe in Serie gehen?
Gute Frage … Im Ernst: Bei unserer Aktion ging es darum, zu einem besonderen Anlass ein spannendes journalistisches Produkt anzubieten und die Marke bekannter zu machen.
Die Kompakt-Ausgabe ist ein Erfolg und wirklich schönes Instrument, um zu zeigen, wie innovativ unsere Redaktion ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das Konzept vor einem anderen Hintergrund wiederholen. Wir bleiben experimentierfreudig und werden unsere Leser, Kunden und Mitbewerber auch in Zukunft überraschen.

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