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BDZV-Studie: Print-App-Kombis funktionieren

Mehr als 80 Prozent der Tablet-Nutzer interessieren sich für Kombi-Angebote von Print- und App-Ausgaben ihrer Zeitung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Kooperation mit dpa-infocom. Die Untersuchung ergab, dass die Leser bereit sind, für Angebote auf mobilen Endgeräten durchschnittlich acht bis neun Euro zu zahlen.

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Für die Umfrage wurden mehr als 3.200 Personen auf Websites von acht beteiligten Verlagen um ihre Meinung gebeten. Fast jeder zweite iPhone-Besitzer würde für journalistische Inhalte auf seinem Gerät zahlen. Bei den iPad-Besitzern liegt die Bereitschaft sogar bei 81 Prozent. Zeitungs-Apps wird von über der Hälfte der Befragten täglich bis fast täglich genutzt, wobei die Mehrheit diese Anwendungen eher als Ergänzung und nicht als Alternative zur Printausgabe sehen. Keine andere App-Kategorie hätte so viel Zuspruch erhalten wie die der Zeitungen.
„Hier wächst ein neuer attraktiver Markt für Verlage heran. Zeitungen sind gut beraten, sich zu positionieren und Erfahrungen zu sammeln“, sagte Meinolf Ellers, Geschäftsführer der dpa-infocom, in einer Mitteilung des BDZV. Der Verband und die dpa-tochter stellen die Studie auf der Fachkonferenz „Zeitungen machen mobil – E-Publishing, Apps und mobiles Internet“ kommende Woche in Berlin vor. An der Umfrage waren unter anderem die Verlage Axel Springer, WAZ-Mediengruppe und Verlagsgruppe Rhein Main beteiligt. Erst vergangene Woche hatte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) eine Studie zur Zeitschriftennutzung auf iPads herausgebracht, die zu ähnlichen Ergebnissen kam.

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