12 Beiträge mit Deutschem Journalistenpreis geehrt

Der fünfte Deutsche Journalistenpreis Wirtschaft, Börse und Finanzen (djp) wurde am gestrigen Donnerstag in Frankfurt vergeben. Zwölf Beiträge von 385 eingereichten Artikeln erhielten die Auszeichnung. In sechs Kategorien vergab die Jury jeweils tagesaktuellen und periodischen Medien den Preis.

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In der Kategorie Vermögensverwaltung (tagesaktuelle Medien) gewann Anna Sleegers von der Frankfurter Rundschau für ihren Bericht "Mit den eigenen Waffen geschlagen" über US-Hedgefonds. Bei den periodischen Medien siegten Niklas Hoyer und Günter Heismann von der WirtschaftsWoche mit dem Artikel "Im Bann der Maschinen", darüber wie computergesteuerte Handelsprogramme die Finanzmärkte manipulieren. Mark Schieritz aus Frankfurt und Arne Storn von der Zeit erhielten den Preis für periodische Medien in der Kategorie Bank & Versicherung (Beitrag: "Wenn sich Retten rechnet". Diesen Preis für eine Tagespresse nahm Sönke Iwersen vom Handelsblatt für seinen Artikel "Herr Kaiser auf Lustreise" entgegen.
Hanna Grabbe erhielt für das Porträt "Der Unterschätzte" im Magazin impulse den djp in der Kategorie Private Equity. Krischan Förster vom Weser-Kurier ist der Preisträger für die tagesaktuelle Presse für seinen Beitrag "Der Untergang einer Reederei". Den Journalistenpreis in der erstmals vergebenen Kategorie Mobilität & Logistik ging an Birger Nicolai von der Welt am Sonntag mit seinem Artikel "Millionen verdienen mit Piraten". Bei den tagesaktuellen Medien siegte Matthias Oden mit seinem Beitrag "Eine Trasse für sich" in der Financial Times Deutschland.
Der djp wurde zum ersten Mal auch in der Kategorie Innovation & Nachhaltigkeit vergeben. Steven Geyer von der DuMont Redaktionsgemeinschaft ist der Preisträger in der Kategorie tagesaktuelle Medien. Sein Beitrag "Energie-Reise ins Jahr 2050" erschien in der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau. Der Artikel "Afrika entdeckt die Sonne" von Jan Oliver Löfken, erschienen in der Technology Review, wurde für die periodischen Medien vergeben. Den Preis in der Kategorie Bildung & Arbeit erhielt Waltraud Schwab von der taz für die Begleitung eines Förderprojektes in dem Beitrag "Die Extraklasse". Für die periodischen Medien nahm Kerstin Greiner vom SZ Magazin den djp für "Die Ausputzerin" entgegen.
Der deutsche Journalistenpreis ist mit 4.000 Euro dotiert. Davon gehen 1.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation, die der Preisträger aussucht. Die 22 weiteren Artikel, die von der djp-Jury nominiert wurden, erhalten eine Prämie von jeweils 500 Euro. Neben den Chefredakteuren und Herausgebern engagieren sich Vertreter jedes Sponsors und führende Repräsentanten von Verbänden, Unternehmen und Hochschulen in der Jury.

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