Bauer darf nicht mit Abo-Nummer werben

Das Landgericht Hamburg hat der Vertriebstochter des Bauer-Verlags untersagt, ihre Abonnenten schriftlich dazu aufzufordern, sich unter einer Servicenummer zu melden, weil diese des reinen Werbezwecks diente. Die Aufforderung suggeriere, dass mit dem Kunden über sein aktuelles Abo geredet werden solle, dabei wurde am Telefon versucht, ein weiteres Abo zu verkaufen. Der Abonnent werde in die Irre geführt und belästigt, entschieden die Richter.

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Geklagt hatten die Hamburger Verbraucherzentrale. Es ist bereits das zweite Werbeverbot, das auf ihre Beschwerde hin ausgesprochen wurde. Im März wurde dem Bauer Vertrieb per einstweiliger Verfügung untersagt, Verbrauchern per Postkarte Benachrichtigung über eine Warensendung zu senden  – ebenfalls mit der Aufforderung, schnell anzurufen.

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