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SZ stärkt Printpräsenz im Web

Nach dem Relaunch ist vor dem Facelift: Ende Mai präsentierte sich Sueddeutsche.de erst komplett renoviert. Jetzt folgt der nächste vorsichtige Umbau. "Evolution statt Revolution" lautet das Motto, unter dem der neue Online-Chefredakteur Stefan Plöchinger das Portal weiterentwickelte. Der große Gewinner der Veränderung ist jedoch die gedruckte Ausgabe. Denn die neue Site rückt die E-Paper-Ausgabe weit stärker in den Vordergrund als bisher.

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Nach dem Relaunch ist vor dem Facelift: Ende Mai präsentierte sich Sueddeutsche.de erst komplett renoviert. Jetzt folgt der nächste vorsichtige Umbau. "Evolution statt Revolution" lautet das Motto, unter dem der neue Online-Chefredakteur Stefan Plöchinger das Portal weiterentwickelte. Der große Gewinner der Veränderung ist jedoch die gedruckte Ausgabe. Denn die neue Site rückt die E-Paper-Ausgabe weit stärker in den Vordergrund als bisher.

Die neue rechte Spalte bei Sueddeutsche.de

Die auffälligste Änderung betrifft die neue, farblich abgesetzte rechte Spalte. "Sie ist optisch attraktiver, enthält Gewohntes wie den beliebten Sport-Liveticker, aber auch Neuigkeiten wie SZ-Lesehinweise, Top-Texte und künftig (ab Mitte Oktober) ein abendliches TV-Programm", schreibt der Online-Chef in seinem Editorial zur neuen Spalte.

Direkt im oberen Teil des neuen Kastens werden die Leser erst einmal über die aktuelle Ausgabe der gedruckten SZ. "Viele Leser fanden die Informationen über sie bisher zu versteckt. Mit einem Klick kommen Sie nun in unser E-Paper, die kürzlich modernisierte Internetversion der gedruckten Ausgabe." Sobald am Abend die kommende Ausgabe fertig ist, wird es online nun immer einen Vorgeschmack geben.

Des Weiteren enthält die neue Spalte auch die Übersicht über die beliebtesten Texte und eine kleine Innovation. Nach eigenen Angaben als einzige Redaktion in Deutschlang zeigt Sueddeutsche.de nun die Top-3-Texte der vergangenen 24 Stunden, die via Facebook und Twitter weiterempfohlen wurden.

Zudem überarbeiteten die Münchner ihr Video-Angebot und stärkten den Sport und die Meinungen. "Der Sport bekommt seinen Platz verdoppelt: In zwei Rubriken nebeneinander finden Sie künftig das Wichtigste aus Fußball & Co. Wir reagieren auch hier auf Ihre Vorlieben, denn Sport und Kommentare sind bei Ihnen besonders beliebt."

Bis auf die Ausweitung des Sports wird der Facelift wohl kaum große Auswirkungen auf den Traffic haben. Im August erreichte Sueddeutsche.de 32.41 Millionen Visits. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet dies ein Minus von einem Prozent. Im Unterschied zum Vorjahr gelang allerdings ein Wachstum von 19 Prozent.

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