Marken und Social Web: keine leichte Beziehung

Markenunternehmen, die sich ins Social Web aufmachen wollen, sollten ganz am Anfang prüfen, was Nutzer von ihnen erwarten. Dies hat eine repräsentative Studie der Agentur diffferent ergeben. Größte Hürde: Von den intensiven Nutzern von Social Media haben nur 16 Prozent eine große Bereitschaft, sich mit Markenbotschaften zu befassen.

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Von bestimmten Branchen erwarten die Nutzer mehr Präsenz im Social Web als von anderen, hat die Studie ergeben. So wollten Nutzer am ehesten über Unterhaltungselektronik, Mode- und Kosmetikmarken sprechen. Von Unternehmen die Unterhaltungselektronik produzieren, erwarten Nutzer demnach vor allem Informationen. Von Automobilmarken wünschten Nutzer dagegen Identifikationsangebote. Die Studie von diffferent basiert auf einer Online-Befragung unter 1.613 Social Media Nutzern.

Das heißt: Die Branche bestimmt die Strategie im Netz. Nicht ganz unerheblich ist auch: Entscheidend sind Urteile über Marken, die andere Nutzer abgeben. Was die Marke selber im Social Web verbreitet, ist demnach weniger wichtig. 

Wie intensiv ein Nutzer sich im Social Web bewegt, habe keine Bedeutung für seine "Interaktionsbereitschaft" mit Marken. Auch seltene Nutzer von Twitter, Facebook und Co. seien prinzipiell aufgeschlossen, wenn es um Marken gehe. Im Jargon nennt sich diese Gruppe, die etwa 60 Prozent aller Social Media User ausmachen soll, "Casual Brand Socialiser".

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