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Carta-Gründer Robin Meyer-Lucht ist tot

Deutschland verliert einen seiner profiliertesten Web-Worker und Blogger. Via Twitter und in Absprache mit der Lebensgefährtin von Robin Meyer-Lucht überbrachte Christoph Kappes am heutigen Mittag die Nachricht, dass der Carta-Gründer "vor einigen Tagen gestorben ist". Das Gruppen-Blog befindet sich seit Juni in einer unbefristeten Sommerpause. Zuletzt kümmerte sich der 38-Jährige um das Event-Konzept BASE_camp des Mobilfunkanbieters E-Plus.

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Auch E-Plus bestätige den Todesfall. So heißt es via Facebook auf der Seite des E-Plus-Netzwerkes UDL: "Wir trauern um unseren Freund und ehemaligen Kollegen Robin Meyer-Lucht, der – wie wir heute erfahren haben – vor einigen Tagen verstorben ist. Unser Mitgefühl gilt insbesondere seiner Familie. Robin, Du fehlst!"

Über die näheren Todesumstände ist noch nichts bekannt. Bis zu seinem Ableben leitete der Medienökonom das von ihm gegründete Berlin Institute. Es beschäftigt sich mit Forschungen und Beratungen zum digitalen Medienwandel. Zudem gründete Meyer-Lucht das Gruppen-Blog Carta.

2009 erhielt Carta den Grimme Online Award und 2011 den Lead Award. Im Juni gab Meyer-Lucht bekannt, dass das Berliner Blog in eine unbefristete Pause geht. Hauptgrund für das Aus war offenbar eine fehlende finanzielle Perspektive. Meyer-Lucht: “Carta hat als Konzept Problemzonen bei der Skalierbarkeit und Refinanzierung gezeigt – auch deshalb, weil es nie groß genug war, um sich selbst zu vermarkten.”

Seit Januar 2011 arbeitete Meyer-Lucht für die PR-Abetilung von E-Plus. Für den Mobilfunker verantwortete er das Event-Konzept des BASE_Camp.

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