Statusmeldungen: Facebook macht Twitter nach

Facebook führt einen Abonnenten-Button ein, der stark an das "Folgen"-Prinzip von Twitter und die Einteilung von Google Plus erinnert. Wie Facebook in seinem Blog schreibt, können User mit der neuen Funktion öffentlich markierte Neuigkeiten von anderen sehen, ohne mit ihnen befreundet zu sein. Zudem können die Nutzer entscheiden, welche Art von Statusmeldungen sie von ihren Freunden sehen wollen.

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Bei Freunden und Nicht-Freunden können die User künftig entscheiden, ob alle oder ausgewählte Neuigkeiten erscheinen sollen. Auch Updates zu Fotos, Events oder Spielen können einzeln abonniert werden. Um selbst Nicht-Freunden über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten, müssen Statusmeldungen als "öffentlich" deklariert werden. Zuvor muss die Möglichkeit zum "Abonnieren" erlaubt werden.
Das Prinzip folgt dem Kurznachrichtendienst Twitter und dem Konkurrenten Google Plus. Bei Twitter sind die 140-Zeichen-Nachrichten in der Regel öffentlich und können von allen "verfolgt" werden. Bei Google Plus können Nutzer andere in selbst gewählte Kreise einteilen und so individuell bei jeder Meldung entscheiden, welcher Kreis diese sehen darf.
Erst am Dienstag veröffentlichte Facebook die Möglichkeit, Freunde in sogenannte Smart-Listen einzuteilen. Basierend auf den Profilinformationen werden Freundeslisten automatisch erstellt und aktualisiert. Zudem sollen User einfacher in "enge Freunde" und "Bekannte" unterteilt werden können, ähnlich wie bei Googles Netzwerk.

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