„Hollyhome ist jung, aufregend und anders“

Von der Zielgruppe für die Zielgruppe: Als Abschlussarbeit hat der aktuelle Jahrgang der Burda-Journalistenschule die junge Wohnzeitschrift Hollyhome gemacht. Die Idee hat den Verlagsmanagern so gut gefallen, dass sie das Heft gleich als One-Shot an den Kiosk brachten – mit Recht. Denn das Magazin ist kurzweilig, unterhaltsam und charmant chaotisch. Im MEEDIA-Interview verraten Schulleiter Jens Schröter und Marketing-Direktor Malte Schwerdtfeger, warum das Heft sogar eine Chance hat, in Serie zu gehen.

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Was verbirgt sich hinter dem lustig anmutenden Namen Hollyhome und wer soll das Heft überhaupt kaufen?
Jens Schröter: Das Außergewöhnliche ist: Hier hat die Zielgruppe für die Zielgruppe ein Magazin gemacht. Junge Menschen für junge Menschen, in ähnlichen Lebenssituationen, mit ähnlichen Träumen, Sehnsüchten, Interessen. Die Themen und ihre Mischung sind nah dran am Lebensgefühl junger Menschen, insbesondere Frauen ab 20 Jahren, die sich gerade auf das Abenteuer der ersten eigenen Wohnung oder WG einlassen. Sie finden in Hollyhome Geschichten über interessante Menschen und Lebensformen, Reportagen und Interviews, Inspiration, Tipps und eine ungewöhnliche Ästhetik. Eine Zeitschrift wie Hollyhome, eine Mischung aus Wohn- und jungem Lifestylemagazin, gibt es so noch nicht auf dem Markt.


Kann man erkennen, dass das Magazin von Journalistik-Schülern gemacht wurde?

Jens Schröter: Die Leserinnen werden sicher spüren, dass Hollyhome von Menschen gemacht wurde, die denselben Zeitgeist, dasselbe Lebensgefühl haben. Hollyhome ist jung, aufregend und anders. Die Journalistenschüler haben Dinge vorbehaltloser kombiniert und gegenüber gestellt, haben Themen in diesem Magazin gebündelt, die in dieser Zusammenstellung in bisher keinem Heft zu finden sind. Die jungen Kollegen konnten ihren konzeptionellen und grafischen Ideen freien Lauf lassen.

Was machen Schüler beim Blattmachen und Geschichten-Konzipieren anders als Profis?
Jens Schröter: Sie gehen meist offener und unvoreingenommen an Fragen heran. Haben weniger Bedenken und bringen eine gesunde Naivität mit. Wer noch nie eine Zeitschrift entwickelt hat, muss auf alle Fragen eine Antwort finden. Und die waren oft überraschend und ungewöhnlich. Und das wollte das Team schließlich den Leserinnen anbieten.
Ist Hollyhome die erste Abschlussarbeit der Burda-Journalistenschule, die an den Kiosk geht?
Jens Schröter: Nein, im vergangenen Jahr wurde das Mode- und Do-it-Yourself-Magazin EAZY als One Shot im Markt getestet.

Wie stehen die Chancen, dass das Magazin in Serie geht?
Malte Schwerdtfeger: Hollyhome ist ein tolles Heft geworden. Wir glauben an das Konzept dieses jungen Wohn- und Lifestylemagazins und hoffen, dass es den Lesern genauso gut gefällt wie uns. Dann gibt es sicher gute Chancen.

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