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Wenn das iPhone dreimal bimmelt

Fast jeder, der eins hat, liebt sein iPhone. Das Smartphone aus dem Hause Apple ist ein schickes Gerät, das sehr viel kann und in der Regel zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Jeder iPhone-Nutzer kennt aber auch eine weniger schöne Seite an seinem Lieblings-Gadget: Da werden wahllos Leute angerufen, die SIM-Karte wird überraschend gesperrt oder wichtige Anruf-Annahmen verhindert. Kein Zweifel, das iPhone hat auch eine dunkle Seite: Manchmal entwickelt es ein unheimliches Eigenleben.

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Wenn es in der Hose bimmelt…

… dann war dem iPhone mal wieder langweilig. Das Phänomen kennt fast jeder iPhone-Besitzer. Es klingelt und man hört am anderen Ende bestenfalls Schritte und entfernte Stimmen. “Hallo? Hallo? Hallo?” Keine Reaktion – am anderen Ende wird hörbar weiter geschritten und geatmet. Manchmal kann das ja ganz interessant sein – wenn das iPhone vom Chef direkt aus der Sitzung anruft und er es nicht merkt. Manchmal aber auch ganz schön peinlich, wenn… naja, dann legt man lieber schnell wieder auf. Obwohl das oft auch nix bringt. Wenn das iPhone einmal losgelegt hat, ruft es nämlich oft mehrfach hintereinander dieselbe Person an. Dann hilft nur: Ausschalten und hoffen, dass man selbst keine wichtigen Anrufe verpasst.

Anrufannahme – vom iPhone nicht erwünscht

Den umgekehrten Effekt gibt es auch: die heimtückische iPhone-Anruf-Annahme-Verweigerung. Die tritt bevorzugt auf, wenn man einen wichtigen Anruf erwartet: aus der Autowerkstatt, von der Angebeteten, vom Schuhmacher, von Mutti – von wem auch immer. Dann bimmelt das iPhone endlich, man schiebt den virtuellen Riegel auf und es geschieht: nichts. Bzw.: Es bimmelt weiter. Gerade in hektischen Not-Situationen versagt die sonst so hochgelobte Touch-Technik in bestürzend dramatischer Art und Weise. Liegt es am iPhone selbst oder etwa daran, dass unsere Finger zu stark schwitzen, wenn wir aufgeregt sind? Man weiß es nicht, man will es auch nicht wissen, man regt sich nur auf, dass das VERDAMMTE SCHEISSDING wieder einen Anruf vereitelt hat.

SIM-Karte – wozu denn auch?

Schon schlimm, dass sich so ein Science-Fiction Apparat wie das iPhone noch mit 90er-Jahre-Technik wie SIM-Karten herumschlagen muss. Vielleicht ist so eine doofe SIM-Karte dem iPhone einfach zu altmodisch und deshalb kümmert sich das Gerät nicht so Recht um sie. Jedenfalls verliert die SIM-Karte mehr oder weniger unberechenbar gerne mal den Kontakt zum Gerät. Man wundert sich, dass mal wieder keiner anruft, zieht das iPhone aus der Tasche und da steht: “SIM-Karte gesperrt.” “Entsperren?”, fragt das iPhone-Biest dann ganz unschuldig. Ja, liebes iPhone: Entsperren!

Gefangen in der App-Update-Hölle

Apps sind toll und es gibt sie für alle möglichen und unmöglichen Lebenslagen. Das Blöde an den hilfreichen Mini-Programmen ist nur, dass sie ständig aktualisiert werden wollen. Signalisiert wird einem dies durch einen kleinen roten Punkt in der oberen Ecke des App-Store-Symbols, der fieserweise auch noch anzeigt, wie viele Updates für seine Apps man schon wieder vertrödelt hat. Diese Zahl wird schnell zweistellig. Und abgesehen von dem dummen Gefühl, seinem Telefon schon wieder nicht ganz gewachsen zu sein, kann das im iPhone-Alltag auch unangenehme Auswirkungen haben. Denn genau in dem einen Moment, in dem man ganz ausnahmsweise diese eine App, die man sonst niemals benutzt, gebrauchen würde und aufruft….wird man belehrt, dass diese Version nicht mehr unterstützt wird und man bitte das aktuelle Update aus dem App-Store runterladen möge. Natürlich befindet man sich zu diesem Zeitpunkt auch meist mitten in der Walachei mit wackeligem Mobilfunknetz.

Die großen Namen-und-Nummern-Lotterie

Einer der selteneren aber umso ärgerlicheren Macken des iPhone. Manchmal wirbelt das iPhone – wahrscheinlich aus Langeweile und/oder purer Bosheit – Namen und Telefonnummern von Adressbuch-Kontakten durcheinander, bzw. sortiert diese neu. Und wenn dies einmal geschehen ist, dann sind Sie quasi des Todes, denn egal, wie oft der Nutzer die Namen und Nummern wieder zurücksortiert – das iPhone bleibt unbeirrt bei der Auffassung, dass genau diese Nummer zu genau diesem Namen besser passt. Viele, viele falsche Verbindungen später steht dann entweder eine Hochzeit, eine Scheidung oder eine Entlassung an. Vielleicht verfolgt das iPhone damit ja auch eine Art Vorsehung und wir Nutzer sind nur zu kleingeistig, um den großen Zusammenhang zu begreifen?

Die Kalender-Synchronisations-Falle

Ein Thema, das schon Heerscharen von Telefon- Smartphone und PC-Nutzern fast in den Kollektiv-Suizid trieb ist die Synchronisierung diverser Kalender über verschiedene Geräte und Systeme hinweg. Bei Apple-Präsentationen klappt das immer so toll, wenn ein Apple-Manager Tennis-Termine ausmacht oder eine Verabredung in einem Restaurant. Schwupp di Wupp ist der Termin auf iPhone, Computer und iPad gleichzeitig da, alle sind happy, alle sind gut drauf. Alles Lüge! In Wahrheit klappt da überhaupt nichts. Da werden Termine verdoppelt, andere Termine aus anderen Kalendern werden nicht angezeigt und wenn man einen Termin auf dem iPad oder dem iPhone einträgt, dann würde wahrscheinlich nur jemand mit dem Gemüt von Forrest Gump darauf verzichten, die ganze Chose noch dreimal auf den anderen Geräten nachzukontrollieren. Von Hand! Vollends lächerlich wird die Termin-Synchronisation, wenn verschiedene Kalender-Systeme in Einklang gebracht werden sollen. Eher friert die Hölle zu, als dass Outlook und iCal Termine zuverlässig miteinander synchronisieren.

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