Böser Absturz für ProSiebens „Fringe“

Neues Problem für den Mystery-Montag von ProSieben. Nachdem die "Vampire Diaries" schon an sixx weiter gereicht wurden, fällt nun auch "Fringe" auf völlig unbefriedigende Quoten. Bei nur 7,7% und 7,4% lagen die Marktanteile diesmal - absoluter Minusrekord für Erstausstrahlungen der Serie. Der Tagessieg ging im jungen Publikum stattdessen an RTLs "Undercover Boss" - allerdings mit deutlich weniger Zuschauern als vor einer Woche. Bei RTL II startete "Berlin - Tag & Nacht" absolut miserabel.

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Der Montag bei den 14- bis 49-Jährigen:

2,42 Mio. junge Zuschauer entschieden sich diesmal für den "Undercover Boss", vor einer Woche waren es noch mehr als 3 Mio. Da war der Name Burger King wohl ein wesentlich größerer Zuschauermagnet als der Name Peterhoff Gebäudedienste. Knapp hinter der Doku-Soap folgen in den Tages-Charts weitere RTL-Programme: "Wer wird Millionär?" mit 2,38 Mio. 14- bis 49-Jährigen, "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 2,30 Mio. und "Extra – Das RTL-Magazin" mit 2,07 Mio. "GZSZ" und "Extra" erzielten damit Marktanteile von mehr als 23%, "WWM" und "Undercover Boss" immerhin ordentliche 19,3% und 18,9%. Keine Chance auf solche Zahlen hatte neben ProSieben auch Sat.1: "The Mentalist" blieb mit 9,9% und 9,7% unter der 10%-Marke hängen, "Planetopia" und die "Focus TV-Reportage" stürzten sogar auf 5,7% und 6,7% ab.

Riesengroß dürfte die Enttäuschung aber bei ProSieben sein. Zwar sahen die "Fringe"-Quoten zuletzt auch schon nicht mehr so glänzend aus wie vor einigen Jahren, doch mehr als 10% waren immer drin. Und nun also miserable 7,7% und 7,4%. Nicht einmal 1 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die beiden Episoden. Und: "Supernatural" und "TV total" waren danach mit jeweils 7,8% genauso erfolglos. In den Montags-Charts schob sich damit sogar der ZDF-Film "Ein mörderisches Geschäft" an allen ProSieben-Prime-Time-Programmen vorbei: 1,04 Mio. bescherten ihm gute 8,1%. Das "heute-journal" landete mit 0,90 Mio. und 7,3% ebenfalls über dem ZDF-Soll. Im Ersten kam die 20-Uhr-"Tagesschau" auf starke Werte von 1,14 Mio. und 10,8%, "Wildes Deutschland" danach auf ordentliche 0,91 Mio. und 7,4% und "Hart aber fair" auf unschöne 0,62 Mio. und 4,8%.

In der zweiten Privat-TV-Liga endete die aktuelle "Big Brother"-Staffel nochmal halbwegs versöhnlich. 0,74 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten dem Finale immerhin für 8,3%. Die neue Vorabend-Soap "Berlin – Tag & Nacht" startete hingegen desaströs: 0,34 Mio. junge Zuschauer reichten nur für 4,1%. Die besten Zahlen des Tages holte sich hier wieder einmal Vox: Das "CSI: Miami"-"CSI: NY"-"CSI"-Crossover begeisterte von 20.15 Uhr bis 23 Uhr bei allen drei Serien mehr als 1,5 Mio. 14- bis 49-Jährige, die Marktanteile lagen bei grandiosen 12,1%, 12,6% und 14,4%. Auch kabel eins kann sich freuen: Der "Beverly Hills Cop III" lockte bei seiner x-ten Wiederholung noch 1,12 Mio. 14- bis 49-Jährige – starke 8,0%. "Fortress 2" erreichte nach 22 Uhr noch 0,51 Mio. und 7,0%.

Der Montag im Gesamtpublikum:

Insgesamt entschied wie so oft "Wer wird Millionär?" das Quotenrennen für sich. 6,35 Mio. Quizfans sahen diesmal zu – starke 20,2%. Dahinter folgen die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten mit 5,29 Mio. und 18,8%, sowie der ZDF-Thriller "Ein mörderisches Geschäft" mit 5,02 Mio. und 15,9%. RTLs "Undercover Boss" (4,83 Mio.), "Extra – Das RTL-Magazin" (4,00 Mio.) und ARD-Doku "Wildes Deutschland" (3,95 Mio.) belegen die weiteren Plätze. "Hart aber fair" blieb erneut hinter den Erwartungen zurück: 3,33 Mio. reichten nur für 10,8%.

Abseits der drei großen Sender setzte sich Vox an die Spitze: "CSI: Miami", "CSI: NY" und "CSI" kamen auf Zuschauerzahlen von 2,60 Mio. bis 2,83 Mio. und Marktanteile von 8,2% bis 11,4%. Sat.1 landete mit "The Mentalist" und 2,18 Mio. bzw. 2,16 Mio. klar dahinter, ProSieben kam mit "Fringe" sogar nur auf 1,35 Mio. und 1,29 Mio. Damit verlor die Serie auch gegen kabel-eins-Klassiker "Beverly Hills Cop III" (1,51 Mio.). RTL IIs "Big Brother"-Finale sahen ab 21.15 Uhr 1,14 Mio. Leute, das Zweitliga-Spiel zwischen Dresden und Bochum kam bei Sport1 immerhin auf 0,77 Mio. Zuschauer und gute 2,5%.

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