BGH weist Beschwerde von Grotkamp ab

Ein langer Streit scheint nun beendet: Der Bundesgerichtshof hat die Nichtzulassungsbeschwerde gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm von WAZ-Gesellschafterin Petra Grotkamp abgewiesen. Demzufolge war ein von ihr monierter Beschluss der Gesellschaft nicht rechtswidrig.

Anzeige

Konkret ging es um eine Ausschüttung von rund 65 Millionen Euro, die sie und ihre zwei Mitgesellschafter der Funke-Gruppe, Gisela Holthoff und Renate Schubries, im September 2007 aufgrund einer Gesellschafter-Entscheidung erhalten haben. Laut Grotkamp wurde dies ohne ihren Willen entschieden. Sie hielt die Vorgänge für rechtswidrig, verlangte von Holthoff und Schubries die Erstattung an die Gesellschaft und zog mit einer Klage vors Landgericht Essen, das die Klage aber abwies. Auch die nächst höhere Instanz, das Oberlandesgericht Hamm, lehnte eine Berufung und Revision ab. Dagegen richtete sich die Nichtzulassungsbeschwerde von Frau Grotkamp, die der Bundesgerichtshof jetzt ebenfalls zurückwies.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige