Autorenverbände klagen gegen Bücher-Scans

Der Streit um die Digitalisierung von Büchern setzt sich fort. Autorenverbände wehren sich gegen das Vorhaben mehrerer Universitäten, in Zusammenarbeit mit Google rund sieben Millionen Werke einzuscannen, berichtet die Washington Post.

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An der Scan-Aktion wollen sich die Universitäten von Michigan, Cornell, Duke und die University of California beteiligen. Die Werke sollen dann Mitarbeitern und Studenten zur Verfügung gestellt werden.
Die Autoren sowie ihre Verbände halten allerdings nichts von dem Plan. Ihrer Meinung nach werde Copyright-geschützes Material auf katastrophale Weise kostenlos verbreitet. Außerdem werfen sie den Universitäten vor, Werke vervielfältigt zu haben, deren urheberrechtlichen Status sie nicht kennen, berichtet die Washington Post.
In einem Statement teilten die Autoren mit, sie wollten die für den Oktober und November geplante Veröffentlichung von 167 Büchern verhindern. Diese Werke würden rund 250.000 Studenten und Universitätsmitarbeitern in unbegrenzter Zahl zugänglich gemacht werden. Bei diesem Vorgehen handle es sich um eine „klare Verletzung von Autoren-Rechten“, sagte ein Mitglied der Australian Society of Authors.

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