HSH soll Detektei auf Journalisten angesetzt haben

Nach Informationen des Spiegel haben die Vorstände der HSH-Nordbank die Detektivfirma Prevent damit beauftragt, "in deutschen Medienkreisen zu ermitteln", wer vertrauliche Informationen der Privatbank an die Presse weitergegeben hat. Für eine Summe von mehr als 640.000 Euro sollen deutsche Zeitungsredaktionen und Journalisten überwacht worden sein.

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Welche Redaktionen und Journalisten von der Aktion "Haubarg" betroffen waren, die von Ex-Vorstand Dirk Nonnenmacher und dem ehemaligen Chefjustiziar Wolfgang Gößmann initiiert worden sein soll, wird nicht genannt.

Gößmann, gegen den die Staatsanwaltschaft Kiel derzeit ermittelt, wies alle Vorwürfe gegenüber dem Spiegel zurück: Der Auftrag sei von Nonnenmacher erteilt worden. Zudem habe es sich dabei nicht um eine Bespitzelung gehandelt, sondern die Detektei hätte "den Kontakt zu Journalisten suchen und durch Gespräche herausfinden" sollen, von wem interne Informationen der HSH an die Presse gereicht wurden.

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