Utoya-Tragödie: stern vor Spiegel

Auflagenerfolg für den stern: Mit seiner Titelgeschichte über die Tragödie von Utoya konnte das Nachrichtenmagazin den zweitbesten Kioskverkauf des Jahres erzielen. Ganz besonders wird die Hamburger dabei freuen, dass sie beim Kiosk-Verkauf diesmal sogar den Spiegel überholen konnten. Auch der Konkurrent von der Brandstwiete machte mit dem Massaker auf. Auf seinem Cover zeigte der Spiegel den Täter Anders Behring Breivik. Der stern setzte auf ein Luftfoto der Insel.

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Unter dem Coverfoto titelte der stern "Insel des Schreckens: Die Geschichte eines unfassbaren Verbrechens". Ein ganz klarer und sauberer Titel, der genau zum unterhaltenden und sehr menschlichen Reportageansatz passt, mit dem der stern solche Geschichten erzählen kann. Das sprach im Einzelverkauf diesmal 344.172 Käufer an.

Der Spiegel dagegen setzte auf ein weit aggressiveres Cover. Es zeigt in diffusem Rot und Schwarz nur der Kopf von Breivik. Die Zeile dazu lautet: "Die Spur des Bösen: Europas rechte Populisten und der Kreuzzug des Anders B. Breivik." Das Nachrichtenmagazin erreichte im Einzelverkauf 343.874 Exemplare. Das ist allerdings auch kein schlechter Wert für den Spiegel.

Zudem enttäuschte auch der Focus nicht. Das Burda-Magazin erreichte mit seiner Ausgabe 31/2011 einen Einzelverkauf von 127.518 Exemplaren. Die Münchener machten mit einer Geschichte über "Über-Väter" auf. Kleiner Erfolg: Die Nummer 31 war bereits das vierte Heft in Folge des Focus, das auf einen Einzelverkauf von 100.000 Exemplare kam.
Alle Einzelauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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