E-Learning: Wie man sich online fortbildet

Immer mehr Firmen bieten praktische Hilfe und Coachings via Webcam und Online-Schulungen an - direkt vom Arbeitsplatz aus, auf Wunsch sogar mit einem Pokerspieler oder einem Nobelpreisträger. Dabei orientieren sich die Firmen an Wirtschaftshochschulen, die ihre Studenten auch mobil erreichen. Der Trend geht im E-Learning-Bereich hin zu mehr Mobilität und Flexibilität. MEEDIA stellt die verschiedenen Anbieter und ihre Plattformen vor.

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Eine dieser Firmen ist Expertinsight.com. Die Idee dahinter: Via Webcam und Co. bleiben sowohl der Kunde als auch der Coach flexibel. Aktuell reicht das Dozenten-Angebot vom professionellen Pokerspieler Patrik Antonius bis zum Nobelpreisträger Gary Becker. Damit spricht das Unternehmen eine globale Zielgruppe an, während Experten die Möglichkeit geboten wird, ihre Webseite zu monetarisieren und eine breite Zielgruppe anzusprechen.

Anfang Juli launchte Brandon Adams die Plattform, mittlerweile bieten rund 130 Experten Seminare an. Zu den Kunden zählen laut ExpertInsight Manager, Gründer und Unternehmer. Bislang investierte Adams rund eine halbe Million Dollar in den Aufbau. Gezahlt wird per Kreditkarte, Lastschrift oder PayPal.

Auch auf Software-Seite tut sich Einiges. Die deutsche MasterSolution AG stellt in diesem Jahr erstmalig den Online-Baukasten EvoPro Kit vor. Mit dem individuellen Online-Baukasten realisieren Unternehmen, Schulen und Institutionen mit wenigen Klicks und im eigenen Corporate Design eine eigene virtuelle Hochschule oder Online Akademie, internetbasierte Partner- oder Kundenschulungen sowie Mitarbeiterschulungen.

EvoPro Kit bietet Trainern, Dozenten, Lehrern, Teilnehmern und Entscheidern gleichermaßen Vorteile. Trainer, Dozenten und Lehrer ermöglicht die Lösung eine einfache und schnelle Gestaltung von Lerneinheiten, vielfältige Lernaktivitäten, Test- und Prüfungsmodelle sowie eine Wiederverwertbarkeit von Kursen und Lerneinheiten. Für die Gestaltung und Umsetzung sind dabei keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich.

Einen Non-Profit-Ansatz vertritt Glovico.org. Die Online-Sprachschule will Lehrer und Schüler vor dem Rechner zusammenbringen. Die Idee dahinter: eine Online-Sprachschule, in der Schüler Spranisch, Französisch, Portugiesisch, Chinesisch, Arabisch und Englisch von Muttersprachlern aus Lateinamerika, Afrika und Asien via Skype lernen und gleichzeitig etwas Gutes tun können – den Menschen ein zusätzliches Einkommen zu ermöglichen. Egal ob Schüler oder Manager – setzt der Trend sich fort, werden wir uns in Zukunft online fortbilden. Ohne Einschränkungen und unnötige Kosten für Flug und Unterkunft.

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