Verlage basteln an E-Book-Flatrate

Holtzbrinck und Bertelsmann haben mit der App Skoobe für iPhone und iPad eine eigene Plattform für den Vertrieb von E-Books entwickelt. Das Projekt befindet noch in einer Beta-Phase. Wie Netzwertig.com berichtet, können Nutzer innerhalb eines geschlossenen Zugangs derzeit über 4.000 E-Books gratis lesen. Die Verlage wollen damit die E-Book-Lesegewohnheiten der Nutzer testen. Am Ende könnten Überlegungen stehen, eine Art Flatrate für E-Books einzurichten, analog zu Musikdiensten wie Spotify.

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Holtzbrinck und Bertelsmann haben mit der App Skoobe für iPhone und iPad eine eigene Plattform für den Vertrieb von E-Books entwickelt. Das Projekt befindet noch in einer Beta-Phase. Wie Netzwertig.com berichtet, können Nutzer innerhalb eines geschlossenen Zugangs derzeit über 4.000 E-Books gratis lesen. Die Verlage wollen damit die E-Book-Lesegewohnheiten der Nutzer testen. Am Ende könnten Überlegungen stehen, eine Art Flatrate für E-Books einzurichten, analog zu Musikdiensten wie Spotify.

Mit den Startups 24symbols und Litfy.com gibt es bereits Dienste aus Spanien und Schweden, die solche E-Book-Flatrates anbieten. Allerdings derzeit nur für ein sehr begrenztes Angebot, beziehungsweise für Bücher, deren Urheberrechte abgelaufen sind – nicht sonderlich attraktiv also. Skoobe (www.skoobe.de) hätte den Vorteil, dass mit Holtzbrinck und Bertelsmann zwei große Verlagskonzerne hinter dem Angebot stehen. Bereits derzeit kann sich das E-Book-Angebot dort mit über 4.000 deutschsprachigen Titeln sehen lassen.

Auch Nutzer ohne Beta-Zugang können sich bei Skoobe registrieren, dann aber nur Leseproben runterladen. Die Beta-Nutzer sollen bis Jahresende kostenlosen Zugriff auf die Vollversionen der E-Books haben. Netzwertig.com zitiert den Skoobe-Geschäftsführer Christian Damke mit den Worten, dass der Test dazu diene “gemeinsam mit den Lesern besser zu verstehen, was Lesen auf Smartphones und Tablets überhaupt heißt”. Kommendes Jahr soll Skoobe dann offiziell seinen Betrieb aufnehmen. Ob Bertelsmann und Holtzbrinck tatsächlich den Schritt wagen und eine E-Book-Flatrate anbieten oder ob sie nur einen weiteren normalen E-Book Laden als App eröffnen, wird wohl auch von den Ergebnissen des Beta-Tests abhängen.

Bisher zeigten sich gerade deutsche Verlage bei der Vermarktung von E-Books sehr zögerlich. Eine Flatrate wäre da schon ein radikaler Schritt. Abwarten und lesen.

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