Red Bull tastet sich in den Spielemarkt vor

Expand your brand: Red Bull hat eine Gesichtserkennung entwickelt, mit der sich ein Online-Rennspiel steuern lässt. Zum ersten Mal ist das jetzt in dem Titel „Red Bull Formula Face“ möglich: Per Webcam erkennt der Racer die Gesichtszüge und lenkt so die Renn-Boliden über die Piste. Indem der Spieler seinen Kopf zur Seite neigt, steuert er sein Fahrzeug, mit den Augen zwinkern schaltet den Turboboost ein. Red Bull wird damit nach seiner Zeitschriften- und TV-Expansion immer mehr zum Multimedia-Haus.

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Expand your brand: Red Bull hat eine Gesichtserkennung entwickelt, mit der sich ein Online-Rennspiel steuern lässt. Zum ersten Mal ist das jetzt in dem Titel „Red Bull Formula Face“ möglich: Per Webcam erkennt der Racer die Gesichtszüge und lenkt so die Renn-Boliden über die Piste. Indem der Spieler seinen Kopf zur Seite neigt, steuert er sein Fahrzeug, mit den Augen zwinkern schaltet den Turboboost ein. Red Bull wird damit nach seiner Zeitschriften- und TV-Expansion immer mehr zum Multimedia-Haus.
Das neue Online-Rennspiel basiert laut Red Bull „auf innovativster Facetracking-Technologie und ist das weltweit erste seiner Art, das über eine normale Webcam per  Mimik gesteuert werden kann“. Kostenlos und ohne Download für PC sowie Mac auf der offiziellen Website. In wenigen Schritten beginnt das Rennen:  Webcam aktivieren, passenden Charakter auswählen und mit dem eigenen  Webcam-Foto individualisieren, einen Formel 1-, Nascar- oder Rallye-Rennwagen  auswählen und schon steht der eigene Avatar in der Startaufstellung. In drei Levels  kann sich der Spieler dann mit dem Computer messen.

Die für „Red Bull Formula Face“ entwickelte Mimik-Steuerung ist simpel: Ein Kopfneigen nach rechts oder links genügt, um den Wagen über die Rennstrecke zu manövrieren.  Ziel des Games in Papier-Optik ist es, möglichst viele Punkte zu sammeln. Besonders viele Punkte bringen die  sogenannten Foto-Boni: Sie  starten, sobald eine der herumschwebenden Kameras auf der Rennstrecke angefahren wird und belohnt diejenigen mit Extrapunkten, die die vorgegebenen Grimassen nachahmen. Die dabei entstandenen Fotos werden im eigenen Account, der auch mit Facebook verknüpft werden kann, hinterlegt.
Das Spielprinzip ist wirklich simpel und macht Spaß. Allerdings funktioniert die Facetracking-Technologie noch nicht so einwandfrei, wie Red Bull sich das erhofft haben dürfte. Allzu oft fährt der eigene Rennbolide einfach weiter geradeaus, obwohl man den Kopf zur Seite neigt. Dass der Umfang mit drei Strecken ebenfalls nur für kurzen Spielspaß sorgt, liegt auf der Hand.

Dennoch zeichnet sich ein klarer Trend ab. Red Bull, der Hersteller von koffeinhaltiger Limonade, der mittlerweile zum Medienkonzern mutiert ist, drängt in einen weiteren Medienmarkt. Nachdem das Unternehmen bereits einen eigenen TV-Sender und mehrere Zeitschriften gründete, kommt jetzt die Gamesbranche an die Reihe. Auch dass ein Autorennspiel den Anfang macht, liegt nahe: Mit  Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und dem italienischen Rennstall Scuderia Toro Rosso gehören gleich zwei bekannte Marken zum Red-Bull-Konzern. Gut möglich, dass da bald mehr kommen wird.

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