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News-Aggregator: Treiß macht mobil

Ein ganze Branche auf einen Blick: Nach Turi2 für Medienschaffende oder vor9 für die Reisebranche gibt es seit sechs Monaten auch für Berufstätige im Mobil-Segment einen passenden Newsdienst. Einmal pro Tag sammelt Florian Treiß alle Top-Nachrichten aus der Boom-Brache und verschickt sie via Newsletter: "Einen schnelleren und kompakten Überblick über alle wichtigen Mobilthemen gibt es wohl sonst nirgendwo." Bislang konnte der Turi2-Redakteur für sein Projekt über 1.800 Abonnenten gewinnen.

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Ein ganze Branche auf einen Blick: Nach Turi2 für Medienschaffende oder vor9 für die Reisebranche gibt es seit sechs Monaten auch für Berufstätige im Mobil-Segment einen passenden Newsdienst. Einmal pro Tag sammelt Florian Treiß alle Top-Nachrichten aus der Boom-Brache und verschickt sie via Newsletter: "Einen schnelleren und kompakten Überblick über alle wichtigen Mobilthemen gibt es wohl sonst nirgendwo." Bislang konnte der Turi2-Redakteur für sein Projekt über 1.800 Abonnenten gewinnen.

Die Homepage von Mobilbranche.de

Neben den Newsletter-Kunden hat Mobilbranche.de noch rund 350 Leser, die den RSS-Feed des Dienstes bestellt haben. Sein Handwerk als News-Aggregator lernte Treiß bei Turi2. Seit Jahren fasst der Branchendienst zweimal pro Tag die Top-Meldungen der Medien- und Verlagswelt zusammen.

Der Mobilbranche-Macher arbeitet jedoch noch immer für Turi2. Denn noch reichen die Werbeeinnahmen seines Mobil-Projektes noch nicht aus, um ihm die gesamte Aufmerksamkeit zu widmen. So liegen die Vermarktungserlöse aktuell noch bei rund tausend Euro pro Monat – Tendenz steigend.

Trotzdem ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzten: "Ich muss mindestens vier bis fünf Stunden investieren", sagt Treiß gegenüber MEEDIA.de. Inhaltlich setzt der Gründer und Chefredakteur – ähnlich wie bei Turi2 – auf eine Top-Meldung und viele kurze Info-Happen, die in die Rubriken "M-Business", "M-Number", "M-Quote", "M-Trends" und "M-Fun" unterteilt sind.

Bei der Reichweitensteigerung hofft Treiß auf die alte Lokalzeitungsregel, dass man über jeden Leser einmal geschrieben haben muss. "Ich versuche möglichst viele Interviews mit Branchengrößen zu machen", sagt der Gründer. "So lernen die wichtigen Köpfe Mobilbranche.de kennen, die Storys sorgen im Idealfall für Gesprächstoff und bergen eine gewisse virale Kraft. Denn diese Geschichten werden via Facebook und Twitter besonders gerne weitergegeben, und das macht hoffentlich wieder neue Leser auf mein Angebot aufmerksam."

Das Leserpotenzial sieht Treiß noch lange nicht ausgeschöpft. Studien gehen davon aus, dass bislang jeder Fünfte ein Smartphone hat. "Das würde bedeuten, dass meine Zielgruppe noch um den Faktor fünf wachsen kann." Mut machen ihm auch Steigerungsraten von vergleichbaren Angeboten wie vor9.de, die 18 Monate nach ihrem Start mittlerweile rund 12.000 Newsletter-Leser haben.

Ansonsten plant der Einzelkämpfer, einfach seriös, verlässlich und kontinuierlich weiterzuarbeiten. "Ich bin ein Anhänger der alten Regel: Never stop a running system."

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