Sky-Zuschauerzahlen: Gladbach vor Bayern

Wenn es nach den Zuschauerzahlen des Pay-TV-Anbieters Sky geht, dann sind die TSG Hoffenheim und der SC Freiburg derzeit die unbeliebtesten Bundesliga-Clubs. Sie liegen nach vier Spieltagen deutlich am Ende der Quotentabelle. Ganz vorn bleibt weiterhin Borussia Mönchengladbach, in der Tabelle, die nur den Samstagnachmittag wertet, führt der FC Bayern. Das stärkste Match des Wochenendes war das zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund. Alle Spiele, alle Quoten - nur bei MEEDIA.

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Der SC Freiburg fiel auf den letzten Platz zurück, weil der Sieg gegen Wolfsburg bei Sky das erfolgloseste Spiel des Wochenendes war. 0,00 Mio. verzeichnete die GfK für das Match – also weniger als 5.000 Zuschauer. Hoffenheims Niederlage gegen Bremen sahen immerhin 0,06 Mio. – damit arbeitete sich der Club von 18 auf 17 vor, bleibt aber weiterhin klar hinter dem Rest des Feldes. Einen Anteil an den schlechten Positionen für Hoffenheim und Freiburg hat allerdings auch die Tatsache, dass die beiden Clubs die einzigen sind, die bisher nur samstags um 15.30 Uhr, also gegen viel Konkurrenz, antreten mussten. In der reinen Samstagnachmittags-Tabelle (dazu später mehr) belegen sie daher immerhin die Ränge 13 und 15.

Der Spieltag begann am Freitag mit einer verhältnismäßig guten Quote. 0,27 Mio. sahen den Sieg von Hertha BSC gegen den VfB Stuttgart – ein Marktanteil von 1,0%. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen die 0,18 Mio. Fans sogar 2,0%. Am Samstag ging es mit einem weiteren Mio.-Wert weiter. Insgesamt 1,01 Mio. (7,5) sahen nämlich ab 15.30 Uhr die Konferenz oder eins der Einzelspiele. Während der Großteil des Publikums die Konferenz sah, war der Sieg des FC Bayern in Kaiserslautern mit 0,29 Mio. (2,1%) das stärkste Einzelmatch. Dahinter folgen Hoffenheim und Bremen (0,06 Mio.), Nürnberg und Augsburg (0,05 Mio.), Hamburg und Köln (0,02 Mio.), sowie Freiburg und Wolfsburg (0,00 Mio.).

Bei den 14- bis 49-Jährigen sah die Reihenfolge so aus: Kaiserslautern vs. Bayern (0,16 Mio.), Hoffenheim vs. Bremen (0,04 Mio.), Nürnberg vs. Augsburg (0,01 Mio.), Hamburg vs. Köln (0,01 Mio.) und Freiburg vs. Wolfsburg (0,00 Mio.). "Alle Spiele, alle Tore" sahen ab 17.30 Uhr 0,24 Mio. (1,6%), die Vorberichte zum Topspiel Leverkusen gegen Dortmund 0,41 Mio. (2,8%). Das Match selber war mit ca. 0,70 Mio. Fans auch das stärkste des 4. Spieltags, allerdings gibt es noch ein paar technische Verwirrungen um diese Zahl, sie könnte sich noch leicht ändern. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen das Spiel ca. 0,36 Mio. "Samstag Live!" kam schließlich auf eine halbwegs solide Zahl von 0,08 Mio. (0,3%), bei den 14- bis 49-Jährigen auf bessere 0,06 Mio. und 0,6%.

Am Sonntag saßen ab 15.30 Uhr 0,55 Mio. (3,5%) vor den Sky-Fernsehern, um Hannover und Mainz zuzusehen, 0,61 Mio. (3,1%) waren es danach bei Schalke und Mönchengladbach. "Sky90" erzielte um 19.30 Uhr mit 0,14 Mio. 0,5%. Auch hier der Blick auf das junge Publikum: Hannover und Mainz liefen bei 0,22 Mio. 14- bis 49-Jährigen (3,6%), Schalke und Gladbach bei 0,29 Mio. (3,9%) und "Sky90" bei 0,07 Mio. (0,7%).

Un unserer Quotentabelle führt damit weiterhin Mönchengladbach – wohl auch, weil man bisher nie am Samstagnachmittag gegen andere Spiele antreten musste. Das ändert sich dann am kommenden Spieltag, da könnte der FC Bayern an Gladbach vorbei ziehen. Einen Sprung nach vorn hat Borussia Dortmund gemacht, bleibt auf Rang 9 aber vorerst im Mittelmaß. Klar abgeschlagen: Hoffenheim und Freiburg mit 0,03 Mio. bzw. 0,02 Mio. Zuschauern.

Die Tabelle, die im Laufe der Zeit vielleicht noch aussagekräftiger werden könnte, ist die, in der wir nur die Spiele werten, die samstags um 15.30 Uhr stattfinden. Denn hier zeigt sich bei der Fülle von parallel laufenden Matches womöglich noch besser, welche Vereine besonders viele Fans unter den Sky-Zuschauern haben. Bayern München führt hier vorerst vor dem 1. FC Kaiserslautern und dem HSV, die beide davon profitieren, dass sie schon gegen die Bayern gespielt haben. Am Tabellenende finden sich hier der FC Augsburg, der SC Freiburg, Borussia Dortmund und Mainz 05. Noch ohne Wertung ist Borussia Mönchengladbach.

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